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Dom von Bamberg

Als "neues Rom" pries Abt Gerhard von Seeon einst die Domstadt Bamberg als "Haupt der Welt" mit einem Petersdom im Zentrum. Knapp tausend Jahre nach der Gründung des Bistums durch Kaiser Heinrich II., 1007, ist dieser Esprit rings um die wuchtigen Kirchen und Klöster, in den verwinkelten Gassen und Straßen der UNESCO-Weltkulturerbestadt zu spüren.

Beseelt von Spiritualität und Lebensbejahung erfreut sich Bamberg einer wachsenden Magnetwirkung auf Touristen und Pilger, die sicherlich im Jahre 2007 einen Höhepunkt gefunden hat, als das Bistum seine 1000-Jahr-Feier zelebrierte. Ganz Mensch sein, als Jungbrunnen für Leib und Seele: Prozessionen, Kunstexkursionen, Krippenentdeckungen, mit Ausflügen ins Umland, ins ehemalige Kloster Banz, zu den Wallfahrtskirchen Vierzehnheiligen und Gößweinstein. Nicht zu vergessen die zahlreichen Gasthäuser, die kleinen und großen Brauereien, in denen nicht nur das wohlschmeckende Rauchbier - wie im 325 Jahre alten Schlenkerla - und eine Haxe genossen werden können. Die Frage könnte aus Günther Jauchs Fernsehquiz "Wer wird Millionär?" stammen: Wo befindet sich das einzige Papstgrab nördlich der Alpen? Ob Joker helfen? Denn im Chor des Bamberger Doms fand Papst Clemens II. nach seinem Tod am 9. Oktober 1047 die letzte Ruhestätte - nach knapp neun Monaten Amtszeit in Rom. Weil er zurück wollte, dorthin, wo er als zweiter Bischof des jungen Bistums, mit dem Namen Suitger, gewirkt hatte. Oder die Frage: In welcher Stadt sind drei Heilige begraben? Richtig, auch in Bamberg: im Dom das Kaiser- und Heiligenpaar Heinrich II. und Kunigunde und im Kloster St. Michael Bischof Otto I., der heilige Apostel der Pommern. Otto I. hilft heute noch - bei Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen. Ganz einfach: Der, der daran glaubt, muss sich einfach durch eine Nische in seinem Grab zwängen - und schon ist er geheilt! Prachtvolle Demonstrationen des Glaubens sind in Bamberg die zahlreichen Prozessionen. Aus allen Kirchengemeinden strömen an Fronleichnam, am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, die Menschen auf den Domberg. Auf dem Platz zwischen dem mächtigen viertürmigen Dom St. Peter und Georg, der Alten Hofhaltung und der Neuen Residenz feiern sie die Messe, bevor sie dann das Allerheiligste, die geweihte Hostie in einer Monstranz, durch die Straßen und Gassen begleiten. Am darauf folgenden Sonntag haben die Gärtner in ihrem Viertel ihre kleine Fronleichnamsprozession. Die Träger der schweren, über und über mit Blumen geschmückten Heiligenstatuen, ziehen feierlich auf mit Blumen und Gras geschmücktem Wege von der Pfarrkirche St. Gangolf durch das Gärtnerviertel.
Eine weitere tradiotionsreiche Prozession findet am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt (15. August) statt, wenn die Muttergottesstatue aus der Oberen Pfarrkirche hinab zu St. Martin getragen wird, wo sie eines der frühesten "freudvollen Vesperbilder", eine andere Madonna, besucht. Aus gewichtigem Grund: Denn seit über 300 Jahren konnten dadurch größtenteils kriegerische Auseinandersetzungen vermieden werden.
Ein deutlicher Einschnitt war es für die mächtige und wohlhabende Fürstbistumsresidenz, als im Jahre 1802 bayerische Soldaten in die Stadt einzogen. Dennoch dominierte bei der Säkularisation Augenmaß. "Wir werden das Stück Tuch abgeben, aus welchem man für Freund und Feind Entschädigungen zurechtschneiden wird", sagte der Fürstbischof von Würzburg und Bamberg, Franz Ludwig von Erthal, ein Wegbereiter sozialer Hilfssysteme. Viel änderte sich, viele Kulturschätze verschwanden aus den Kirchen und Klöstern. Doch die Bamberger Bevölkerung wehrte sich dagegen. Sie schuf Sammlungen und Vereine, um diese Werte zu sichern. Auch als 1803 ein Verbot verhängt wurde, das vorsah, alle Krippen aus den Gotteshäusern zur Weihnachts- und Osterzeit zu verbannen, waren es die Bamberger, die sich damit nicht abfinden konnten. Der Druck war so stark, dass der Bamberger Erzbischof Fraunberg am 22. Dezember 1825 dieses Verdikt wieder aufheben musste. Welcher Reichtum erhalten blieb und wieder auflebte, zeigt der Bamberger Krippenweg, der in Kirchen, Museen und zu Sammlungen führt.
Sogar Ausstellungen von Passionskrippen kann man alljährlich in Bamberg zu vorösterlicher und österlicher Zeit besuchen. Dieses im Glauben lebendige Bamberg ist das ganze Jahr über erlebbar. Es gibt Themenführungen wie "Kirchen und Klöster", "Von Krippe zu Krippe" oder "Von Wallfahrern, Heiligen und Frömmigkeit". Angeboten werden neben Tagesarrangements für Gruppen ("Krippenstadt Bamberg") auch Halb- und Ganztagsexkursionen in die Fränkische Schweiz, die z.B. auch in die Wallfahrtskirche Gößweinstein führen oder in den Steigerwald zur ehemaligen Zisterzienserabtei Ebrach sowie Touren ins Obere Maintal nach Vierzehnheiligen und Banz.


Informationen:
BAMBERG Tourismus & Kongress Service, Geyerswörthstraße 3, 96047 Bamberg,
Tel. 0951/29 76 200, Fax 0951/29 76 222, info@bamberg.info

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung des BAMBERG Tourismus & Kongress Service

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