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Calwer Straße und Calwer Passage

Das Bauprojekt Rotebühlplatz - Calwer Straße vollendete einen der spannendsten und schwierigsten Abschnitte im Nachkriegskapitel der Stuttgarter Stadtplanung. Die Kombination galt als einzigartig: die Wiederentdeckung der Passage; die entschlossene, nahezu alle Varianten der Denkmalpflege einschließende Erneuerung einer in 400 Jahren gewachsenen, visuell fast intakt gebliebenen Straße; die Einsichtigkeit und die Courage eines anspruchsvollen Bauherren, der sein relativ privates Projekt als eine außergewöhnliche Aufgabe verstand und es gegen manche Vorbehalte verteidigte.

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Die Professoren Hans Kammerer und Walter Belz hatten den interessantesten Entwurf für das Rechteck zwischen Calwer- und Theodor-Heuss-Straße vorgelegt. Der Komplex besteht aus drei Teilen, deren jeder eine andere architektonische Aufgabe verkörpert. Der erste ist die Calwer Straße, deren Bild in 400 Jahren entstanden ist und Zeugnisse aus Mittelalter und Gründerzeit, aber auch aus Barock und Biedermeier enthält. Ein Straßenensemble, das in seiner Vielfältigkeit in Stuttgart seines gleichen sucht. Die alten Häuser wurden renoviert und konstruktiv gekräftigt, abgerissen und rekonstruiert, eines wurde um ein Stockwerk vergrößert, ein anderes durch einen spitzgiebeligen, dennoch selbstbewusstem Neubau mit Kupfer- und Glasfassade ersetzt:
Es entstanden Ladengeschäfte, Restaurants und 46 Wohnungen. Die historische Anlage ist, wie der Denkmalpfleger es gewünscht hat, in das "übergeordnete Gestaltungskonzept" eingefügt, mit zwei "Durchhäusern" und der rückwärtigen Passage.
Dieser Neubau bildet den zweiten Teil des Komplexes. Es ist ein fünfstöckiger Bau, der unten Ladengeschäfte enthält, darüber beliebig aufteilbare Büros, ganz oben acht zweistöckige Maisonette-Wohnungen. Der über die Straße wulstig ausragende, mit Kupfer verkleidete, von Betonpilastern hochgestemmte Baukörper erstreckt sich entlang der Theodor-Heuss-Straße und bildet mit einem kraftvollen Kopfbau die Ecke Rotebühlplatz, diesem Sinnbild einer zerfahrenen Stadt.
Der "Innere Hof", über den die Fußgänger gelenkt werden, ist ein annähernd runder, durch Messingstreifen im Pflaster unterteilter Platz, die Drehscheibe des Quartiers und die eigentliche Empfangshalle des S- und U-Bahnhofs, den man von hier aus erreicht oder verlässt. Die gläserne Passage, die den dritten Teil des Komplexes bildet, ist seine Attraktion, streng geformt, maßvoll verspielt, elegant und mit künstlerischem Esprit ausgestattet.


Informationen:
Calwer Straße

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung der Stuttgart-Marketing GmbH

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