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Traumhafte Rundreisen / Europa / Spanien

San Juan de los Reyes Besonders Sehenswert

San Juan de los Reyes ist ein Franziskanerkloster aus dem 16. und 17. Jhd.. Seine Kirche ist dem Evangelisten Johannes geweiht. Die Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón stifteten das Kloster als Dank für den Sieg über die Portugiesen in der Schlacht von Toro im Jahr 1476. Der Bau zog sich bis zum Anfang des 17. Jhds. hin und stellt eine Mischung aus spätgotisch-isabellinischen und mudejaren Stilformen dar.


  • Kirche
    • Außenbau
      Das überwiegend aus exakt behauenen Granitsteinen errichtete Bauwerk wirkt – trotz der vielen Fialen und den beiden steinernen Balustraden, die sowohl die Ostteile des Gebäudes als auch die achteckige Laternenkuppel abschließen – relativ streng und klar. Das Nordportal, möglicherweise von Alonso de Covarrubias um 1540 entworfen, aber erst in den Jahren 1606–1610 fertiggestellt, stellt Johannes den Täufer umgeben von Heiligen des Franziskanerordens dar. In den schmalen Blendarkaden der Außenwände des Chorbereichs sind Ketten angebracht, die angeblich von christlichen Sklaven stammen, die aus maurischer Gefangenschaft befreit wurden.
    • Inneres
      Die nach einem Brand im Jahr 1808 wiedererrichtete einschiffige Kirche verfügt über zwei kurze Querschiffarme; die Vierung wird von einem Sterngewölbe überspannt, welches auf einem oktogonalen und teilweise durchfensterten Tambour ruht. Die vor allem in den Ostteilen außerordentlich reiche Innendekoration wurde von Juan Guas geschaffen und besteht aus steinernem Spitzenwerk (crestería) und im Querschiff mit zwei Emporen für die Stifter. Die Wände des Querschiffs sind mit einem Fries der königlichen Wappen versehen, die von einem Adler, dem Symboltier des Evangelisten Johannes, getragen werden. Jedes – noch ohne den nach der Eroberung Granadas (1492) dem Königswappen hinzugefügten Granatapfel gestaltete – Wappenschild wird begleitet von einem Joch (yugo) und einem Pfeilbündel (flecha), die für die beiden Anfangsbuchstaben der Königsnamen Ysabella und Fernando stehen. Ein platereskes Retabel aus dem 16. Jhd. mit Szenen der Passion Christi und Heiligenfiguren schmückt die Altarwand.
  • Kreuzgang
    Der zweistöckige Kreuzgang mit spätgotischen Maßwerkarkaden und einem plateresken 1. Stock schließt ab mit einer Balustrade, die von zahlreichen Fialen gekrönt wird. Die Wasserspeier stellen Fabeltiere und kurioserweise einen Dudelsackpfeifer dar. Der 1. Stock besitzt eine Artesonado-Decke im Mudéjar-Stil; darunter befinden sich insgesamt 8 jeweils von 2 liegenden Löwen dominierte Schwibbögen, auf denen das Motto Ferdinands und Isabellas „tanto monta, monta tanto“ eingemeißelt ist, welches in etwa so viel bedeutet wie „der eine ist genauso viel wert wie der (oder die) andere“.


GPS-Daten: N 39,85789° W 4,03182°

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation,

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