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Sivas Besonders Sehenswert

Sivas ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz deren Erstbesiedlung reicht von 7000 bis 5000 v. Chr. zurück. Die Hethiter, deren Siedlungsreste bei Topraktepe nahe Sivas zu finden sind, herrschten dort von 1600–884 v. Chr., danach für etwa 100 Jahre die Phryger (800–695 v. Chr.). Die Phryger wurden durch die Lyder abgelöst. Die Lyder verloren das Gebiet im Jahre 546 an die Perser. Das persische Reich wurde von Alexander dem Großen unterworfen, so dass Sivas bis etwa 17 n. Chr. von den Diadochen beherrscht wurde.

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Bis 395 war Sivas Teil des Römischen Imperiums, danach bis 1075 byzantinisch. Unter Kaiser Diokletian war Sivas Hauptstadt der Provinz Armenia minor.
Nach mehrjährigen Verhandlungen entschädigte Kaiser Basileios II. 1021 Seneqerim Johannes, König von Vaspurakan in Südarmenien, mit dem Territorium von Sebaste in Kappadokien. Seneqerim Johannes zog mit seinem Hof, dem hohen Klerus und 14.000 Familien nach Sivas und verwaltete es als byzantinischer Vasall.
Im 11. Jh. tauchten die ersten türkischen Stämme in Anatolien auf. Von 1142 bis 1171 herrschte die Danischmenden-Dynastie über Sivas. 1174 eroberten die Seldschuken unter Kilic Arslan II. die Stadt und ließen unter anderem 1197 die Ulu Cami (deutsch: Große Moschee) errichten. Sivas diente neben Konya zeitweise als Hauptstadt der Seldschuken. 1232 wurde Sivas wie weite Teile Eurasiens von den Mongolen überfallen. Den Mongolen folgte das Beylik von Eretna, dem von Kadi Burhan al-Din ein Ende gesetzt wurde. 1398 eroberten die Osmanen unter Sultan Bayezid I. die Stadt und verloren sie 1400 an Tamerlan, der die Stadt zerstörte. 1403 gelang es den Osmanen, sie zurückzuerobern. Sivas war bis zum späten 19. Jh. Hauptstadt der osmanischen Eyalets Rum. Ab 1864 wurde es Hauptstadt des nun eigenständigen Vilayets Sivas.
Die Osmanen regierten die Stadt bis zum Ersten Weltkrieg. 1913 kam es zum Boykott christlicher Unternehmer und Händler in der Stadt. Am 5. Juli 1915 begann die Deportation der armenischen Bevölkerung von Sivas. 1915 schloss auch das 1912 von Erzurum hierher verlegte armenische Sanasarian College. Bei diesem Völkermord hatte Sivas und dessen Umgebung die größte Zahl an getöteten Nichtmuslimen. Die überlebenden, nach Armenien geflohenen Armenier gründeten in Jerewan das Stadtviertel Malatya-Sebastia.
Nach der Niederlage des osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg formierte sich unter Mustafa Kemal eine Widerstandsbewegung. Diese Gruppe hielt vom 4. bis 11. September 1919 in Sivas den Kongress Heyet-i Temiliye ab. Seit 1923 ist Sivas Teil der türkischen Republik. 1993 ereignete sich der Anschlag auf das Madimak-Hotel

Sehenswürdigkeiten:
  • die Mavi Medrese
    Liegt nordöstlich des Schlosses, dieser seldschukische Bau (Übersetzt: Blaue Medrese) von 1271 wurde durch den armenischen Architekten Kaloyan erbaut.
  • die Sifahiye Medresesi
    Wurde 1218 von Izzedin Keykavus (Kai Kaus) den Ersten als eine medizinische Fakultät und Krankenhaus erbaut. Die Medrese ist ein rechteckiges Gebäude, dessen Innenraum mit blauen und schwarzen Fliesen dekoriert ist. Rechts der steinernen Pforte findet sich die Grabstätte des Sultans selbst.
  • die Cifte Minare Medresesi stammt aus dem Jahr 1271 n.Chr
  • die Ulu Camii
    Die älteste Moschee der Stadt (Übersetzt: Große Moschee) wurde 1196 n.Chr. erbaut.
  • die Ruine der alten armenischen Kirche des Heiligen Kreuzes
    Diese liegt in der Umgebung von Sivas und Sie enthielt wichtige Relikte wie den Thron der Artsruni-Könige von Vaspurakan.
  • das Bad Kursunlu Hamami, Osmanisches Bauwerk von 1576
  • das Kervansaray Behrampasa Hani, erbaut um 1570 n.Chr.

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