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Tbeti Besonders Sehenswert

Tbeti ist die Ruine einer mittelalterlichen Kathedrale auf dem Gebiet des ehemaligen georgischen Königreichs Tao-Klardschetien in der heutigen nordosttürkischen Provinz Artvin. Mönche der georgisch-orthodoxen Kirche errichteten Anfang des 10. Jhs. Eine erste Klosterkirche, die um die Mitte des 11. Jhs. Erweitert wurde.

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Die ehemalige Muttergottes-Kathedrale im heutigen Dorf Cevizli im Landkreis Savsat war die bedeutendste Kirche im ehemaligen georgischen Fürstentum Schavscheti. Bis 1961 war sie gut erhalten, danach stürzten große Teile ein.

Geschichte:

Das Klosterleben in Ostgeorgien geriet im 8. Jh. durch das arabische Emirat Tiflis in Bedrängnis. Opiza war das älteste georgische Kloster in Tao-Klardschetien, das Mitte des 8. Jhs. Fernab der muslimischen Herrschaft entstand. Um 782 kam der in Kartlien geborene Priester Grigol Chandsteli nach Opiza und gründete einige Jahre später das nahegelegene Kloster Chandsta. Auf ihn und seine Schüler gehen weitere Klostergründungen in den 920er und 930er Jahren an abgelegenen und möglichst schwer zugänglichen Orten in den Bergen zurück.
Die erste Steinkirche in Tbeti wurde während der Regierungszeit des Bagratiden Aschot I. oder Aschot Kuchi vor seinem Tod 918 errichtet. Er war von 896 bis 918 Eristawi von Tao-Klardschetien und Sohn des Kuropalaten Gurgen I. Die Bauform folgte dem Mitte des 6. Jhs. In Georgien aufgekommenen Prinzip der Zentralbauten. Deren Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes bildete die Grundlage des georgischen Kirchenbaus, der nach Westen häufig durch die Kombination mit dem älteren basilikalen Bautyp verlängert wurde. In der ersten Hälfte des 11. Jhs. Wurde die Kirche in einigen Teilen neu gebaut und vergrößert.

Architektur:

Der Grundplan der Kreuzkuppelkirche von Tbeti nach der Erweiterung im 11. Jh. trat wie bei den Klosterkirchen von Haho und Opiza außen als solcher in Erscheinung, in Dolisqana und Chandsta war die Kreuzform hingegen innerhalb eines rechteckigen Baukörpers verborgen. Die Innenmaße betrugen 22,8 Meter auf der Ost-West-Hauptachse und 22,4 Meter bei den Querschiffen. Der Altarraum mit einem um drei Stufen erhöhten Bodenniveau wurde von einer halbrunden Apsis begrenzt, die innerhalb einer geraden Ostwand lag. Die beiden rechteckigen Altarnebenräume (Pastophorien) besaßen keine Apsiden und keine Türen zum Mittelschiff, sondern unübliche Zugänge vom Altarraum. Dieser wurde von einem zentralen Rundbogenfenster im oberen Bereich erhellt, das in der bis zum Giebel aufrechtstehenden Apsiswand erhalten blieb, die Blendnische unterhalb des Fensters ist bis zum Boden ausgebrochen. Zwei schmale seitliche Fensterschlitze übereinander in der Ostwand gehörten zu den beiden Nebenräumen im Erdgeschoss und den darüber befindlichen, nahezu dunklen Kammern, die nur über ein Loch im Boden zugänglich gewesen sein können.

GPS-Daten:
41.421667°, 42.486389°

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation,

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