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Traumhafte Rundreisen / Europa / Ungarn / Budapest

Budapest

Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und mit einer Bevölkerung von 1,8 Millionen noch vor Belgrad und Wien die größte Stadt an der Donau. Der bis dahin nicht gebräuchliche Name entstand erst 1873 als Folge der Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Städte Buda, Pest und Obuda.

  • Pest: der flache Teil der Stadt, östlich der Donau
  • Buda: der hügelige Teil der Stadt, westlich der Donau
  • Obuda: ein spezieller Teil Budas am westlichen Donauufer, der älteste Teil Budapests


Geschichte:

Die Geschichte der Stadt geht auf ein von keltischen Eraviskern im 1. Jh. v. Chr. am Gellertberg gebautes Oppidum zurück. Vermutlich aus dem Norden eingewandert, vertrieben sie die bis dahin hier ansässigen Illyrer. Auch nach der Einverleibung des Gebietes ins römische Reich ab etwa 11 n. Chr. blieben die Evarisker in ihrem Hauptort und genossen bis 40 n. Chr. dank ihrer Neutralität und den dadurch guten Beziehungen gegenüber den vordrängenden Römern eine gewisse Eigenständigkeit. Einiger Unruhen wegen bestanden aber die Römer bald auf der vollständigen Kontrolle der Region und gründeten im Jahre 89 Aquincum, eine Art Doppelstadt, die aus einer Siedlung mit Festungsanlage und einer unabhängigen Zivilstadt bestand. Ab dem Jahre 106 bis zum Untergang des römischen Reiches Ende des 4. Jhs. War Aquincum Hauptstadt der Provinz Pannonia und Sitz des römischen Statthalters und übernahm damit eine führende Rolle in der Befestigung des Donau-Limes.
Die römische Herrschaft bestand während ziemlich genau 4 Jhten.. Aufgrund einer Vereinbarung mit den Hunnen räumten die Römer Ende des 4./Anfang des 5. Jhs. Aquincum und zogen sich schliesslich ganz zurück. Der wohl bekannteste Führer der Hunnen war König Attila, und in verschiedenen Sagen und Legenden - so auch im Lied der Niebelungen - wird Altofen (Obuda) auch die Stadt Attilas genannt, was auch die Legende um sein Grab mitten im Flusslauf der Tisza (Theiss) stützen würde.

Anlässlich der nun einsetzenden Völkerwanderung wurde das Gebiet von Hunnen, Goten, Langobarden und Awaren überschwemmt und verwüstet. Erst nach der Landnahme der von Osten kommenden Magyaren unter Fürst Arpad im Jahr 896 kehrte eine relative Ruhe ein. Der Überlieferung nach liess sich Arpads Fürstenstamm auf der heutigen Halbinsel Csepel nieder, von wo aus es zu Raubzügen durch ganz Europa, aber auch zur Besiedelung des gesamten pannonischen Beckens kam. Im Jahre 955 wurden diesen fortgesetzten Angriffen der Magyaren durch einen überragenden Sieg von Otto I. (mit Hilfe der heiligen Lanze) auf dem Lechfeld bei Augsburg ein Ende gesetzt. Die durch die Christianisierung sesshaft gewordenen Ungarn gründeten schliesslich Dörfer und begannen Ackerbau und Viehzucht zu betrieben.
Im Zentrum der wichtigsten Verkehrswege gelegen, gewann Pest immer mehr an Bedeutung, und so entstand auf der Höhe der heutigen Erzsebet híd (Elisabethenbrücke) ein reger Fährverkehr über die Donau zum gegenüberliegenden Buda. Die Krönung von Stephan I. zum ersten König Ungarns im Jahre 1000 bildete das Fundament zur Vorherrschaft der Magyaren, die bis ins 13. Jh. anhielt. Als Folge des unter Temudschin, des späteren Dschingis Khan losbrechenden Mongolensturms wurden sowohl Buda wie auch Pest im Jahre 1241 durch Batu, dem Khan der Goldenen Horde, nahezu vollständig zerstört, nachdem er zuvor das ungarische Heer unter König Bela IV. in der Schlacht bei Muhi vernichtend geschlagen hatte. Als Folge davon musste die königliche Residenz vorübergehend nach Visegrad verlegt werden.
Man trug sich mit dem Gedanken an einen vollständigen Wiederaufbau der Stadt Pest, verwarf aber diese Idee wieder angesichts von Gerüchten über einen erneuten Mongolenüberfall, welcher im Jahr 1262 tatsächlich auch stattfand. Stattdessen entschloss man sich, auf dem Burgberg von Buda eine völlig neue, verteidigungsstrategisch günstiger gelegene Stadt zu gründen. Sie entstand ab dem Jahre 1308 auf dem einem spitzwinkligen Dreieck gleichenden Hochplateau, dessen Aussenkanten stark befestigt wurden.
Auch wenn diesbezüglich keine Urkunden erhalten geblieben sind, liegt die Vermutung doch nahe, dass ein Grossteil der Pester Bevölkerung, namentlich die führende Schicht in die neue Stadt umgesiedelt wurde. In Pest verblieb lediglich ein kleiner Teil der Einwohner unter der Verwaltung eines von Buda bestimmten Stadtrichters. Buda wurde von König Sigismund von Luxemburg als ständiger Königssitz etabliert und faktisch Hauptstadt des Reiches.
Eine vorläufig letzte nationale Blüte erlebte die Stadt im 15. Jh. unter König Matthias Corvinus. Doch bereits sein Nachfolger Ladislaus III. (ab 1440 Ladislaus I. oder Ulaszlo I./Vladislav I.) legte im Königreich von Polen, Ungarn und Kroatien mehr Wert auf den Ausbau der Anlagen in Prag und so schwand schnell die politische Bedeutung Budapests.
Als in der Schlacht bei Mohacs 1526 dessen Nachfolger Ludwig II. fiel und das osmanische Heer die durch Bauernaufstand und Bürgerkrieg geschwächten Armeen des Vielvölker-Königreiches Ungarn vernichtend besiegte, brach auch für Budapest eine neue Zeit heran. Zunächst wurde Pest im selben Jahr noch von den Osmanen zerstört und geplündert. Buda aber konnte sich noch 15 Jahre lang der Eroberung durch die Osmanen erwehren, ehe es auch eingenommen wurde. Die Osmanen setzten hier einen Statthalter ein, der sich fortan auch wieder um den Aufbau von Buda kümmerte. Pest verkümmerte in den Folgejahren und führte nur noch ein Schattendasein. Auch als die Habsburger 1686 nach langen Kämpfen die Stadt den Osmanen abnehmen konnten, verbesserte sich die Lage nicht. Im Gegenteil wurden die Bürger in der Folgezeit zunehmend durch hohe Steuern belastet und die Stadt verkam durch die dadurch einsetzende Abwanderung zum ländlichen Provinzort.
Doch im 18. Jh. sollte sich das Blatt erneut wenden und dieses Mal zu Gunsten Budapests. Durch die Verlegung wichtiger Behörden, der Universität und bedeutender Märkte konnten sowohl Buda als auch Pest von einem rapiden Bevölkerungswachstum profitieren. Doch das Wachstum und der zurückkehrende wirtschaftliche Erfolg schuf auch wiederum ein neues nationales Selbstbewustsein. So wurde 1848 eine unabhängige Regierung gebildet. Als ein Jahr später die Kettenbrücke über die Donau gebaut wurde, waren plötzlich Buda und Pest direkt miteinander verbunden. Die unabhängige Regierung verkündete die Vereinigung beider Städte mit Obuda als Hauptstadt. Diese Provokation ließ nicht lange auf eine Gegenreaktion warten. Schon drei Wochen später schlugen die kaiserlichen Truppen den Aufstand blutig nieder.
Die nächsten Jahre waren geprägt von der Unterdrückung der Ungaren durch die Habsburger. Erst zwanzig Jahre später änderte Kaiser Franz Joseph I. diese Situation, indem er sich in der Matthias-Kirche 1867 zum ungarischen König krönen ließ und Buda und Pest zu der ungarischen Hauptstadt Budapest vereinigte. In der Folge ging der wirtschaftliche Aufstieg weiter. Die Anzahl der Häuser verdoppelte sich und Budapest wurde zur Millionenstadt. Viele Sehenswürdigkeiten wie Oper, Hösök Ter oder die Metro Linie 1 stammen aus dieser Zeit. Doch auch diese Periode fand ein jähes Ende mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs.
Als dieser Krieg für Deutschland und das verbündete Österreich-Ungarn verloren und Ungarn aus der Donaumonarchie ausgetreten war, begann auch für Budapest erneut eine Zeit der unklaren Verhältnisse. Während sich in Budapest die sogenannte Räteregierung um Bela Kun zur Regierung von Ungarn erklärte, ernannte sich in Szeged ein Gegenregime. Als im August 1919 rumänische Truppen Budapest besetzten und die Räteregierung stürzten, konnte anschliessend die Gegenregierung unter Miklos Horthy endgültig als Regierung in Budapest einziehen.
In dieser Konstellation zog Budapest als ungarische Hauptstadt auch an der Seite Deutschlands in den zweiten Weltkrieg, in dessen Verlauf es auch hier zunehmend zu Juden-Deportationen kam. Als Ungarn sich aus dem Bündnis mit Deutschland lösen wollte, wurde es 1944 von der deutsche Wehrmacht kurzerhand besetzt. Dabei kam es ab Dezember 1944 zur dreimonatigen Schlacht um Budapest, als die vorrückende sowjetische Armee deutsche und ungarische Truppen in der Stadt einkesselte. Die Stadt wurde dabei wieder einmal fast völlig zerstört und ca. 40.000 Zivilisten kamen dabei ums Leben. Als letzte Verzweiflungstat der Deutschen wurden alle Brücken in Budapest gesprengt.
Als Hauptstadt der Volksrepublik Ungarn wurde Budapest ab 1945 schnell wieder aufgebaut. Doch während der Niederschlagung des ungarischen Volksaufstandes 1956 fuhren wieder Panzer durch die Straßen der Stadt und fügten Gebäuden und Bevölkerung großen Schaden zu. Am 23. Oktober 1989 wurde in Budapest schließlich die Republik Ungarn ausgerufen und damit neben dem vorerst letzten Schlußpunkt in der Geschichte Budapests gleichzeitig der Beginn der massiven Veränderungen im osteuropäischen Gefüge, die unter anderem auch die deutsche Einheit ermöglichten, eingeleitet.

Sehenswürdigkeiten.
  • Gebäude
    • das Burgschloss
    • die Fischerbastei
    • das Parlament
    • die Zitadelle
    • die Große Synagoge
    • die Rumbach Synagoge
    • die Zentrale Markthalle
    • das Opernhaus
    • der Zoo
    • der Gül Baba Türbe
    • der Westbahnhof - Nyugati palyaudvar
    • der Ostbahnhof - Keleti palyaudvar
    • die Burg Vajdahunyad
    • das Geologische Institut - Magyar Allami Földtani Intezet
    • die Akademie der Wissenschaften
    • der Gresham Palast
  • Brücken, Straßen und Plätze
    • die Freiheitsbrücke - Szabadsag hid
    • die Kettenbrücke - Szechenyi Lanchid
    • die Elisabethbrücke - Erzsebet hid
    • das Burgviertel
    • die Andrassy Ut
    • das Jüdische viertel - Kiraly utca
    • der Heldenplatz - Hösök tere
    • die Waiznergasse - Vaci utca
    • der Vörösmarty ter
  • Kirchen
    • die Matthiaskirche
    • der St. Stephan Dom
    • die Reformierte Kirche
    • die Franziskaner Kirche
    • die Kirche St.Michael
    • die Innerstädtische Hauptparochialkirche
    • die Evangelische Kirche
    • die Serbische Kirche
    • die Terez Kirche
    • die St.Anna Kirche
    • die Szilagyi Dezsö teri reformatus templom
  • Museen
    • Ungarische National Galerie
    • Ludwig Museum - Museum für zeitgenössische Kunst
    • Budapester Historisches Museum
    • Aquincum
    • Kleines Amphitheater
    • Großes Amphitheater
    • Bade Museum
    • Hercules Villa
    • Cella trichora
    • Contra Aquincum
    • Szechenyi-Nationalbibliothek
    • Statuenpark
    • Jüdisches Museum
    • Ungarisches Nationalmuseum
    • Ethnographisches Museum
    • Museum der schönen Künste
    • Kunsthalle
    • Labyrinth
    • Weinmuseum
  • Parkanlagen & Höhlen
    • Margit Sziget
    • Varosliget
    • Obuda Sziget
    • Uj köztemetö
    • Kerepesi temetö
    • Palvölgyi Höhle
    • Szemlöhegyi Höhle


Küche
Neben der internationalen Küche finden sich in Budapest auch diverse Spezialitäten, dessen Ruhm weit über die Stadtgrenzen hinauseilt:
Eine besondere Spezialität der Stadt sind die Palatschinken, kleine, gefüllte Pfannkuchen. Der Begriff hat nichts mit Schinken zu tun, sondern ist eine Verballhornung des ungarischen Palacsinta. Palacsinta werden nicht einzeln gegessen, sondern der Gast stellt sich ein Menü aus mehreren süßen und pikanten Füllungen zusammen. Auch das wohl bekannteste Restaurant der Stadt ist für seinen Palacsinta berühmt. Es ist das 1910 gegründete
  • Gundel, Allatkerti ut 2., H-1146 Budapest, Tel.: (361) 468-40-40, Fax: (361) 363-19-17, E-Mail: info@gundel.hu
    Weltberühmt sind weiterhin Kuchenkreationen wie Esterhazy- oder Doboskuchen aus dem Hause Gerbeaud. In diesem Cafe aus dem Jahre 1858, welches zuletzt 1997 renoviert wurde, hat man die Möglichkeit sich diesem und vielen anderen Genüssen hinzugeben.
  • Gerbeaud Budapest, 1051 Budapest Vörösmarty ter 7-8., Tel.: +36-1/429-9000, Fax: +36-1/429-9009, E-Mail: gerbeaud@gerbeaud.hu
    Da es in Budapest eine der größten jüdischen Gemeinden außerhalb Israels gibt, ist es nicht verwunderlich das es hier einige Restaurants mit jüdischen Spezialitäten gibt. Zu empfehlen wäre hier das Fülemüle. Dieses mehrfach ausgezeichnete kleine Restaurant kann neben jüdischer Küche auch mit sehr guter ungarischer Küche zu guten Preisen glänzen. Für Vegetarier wird auf Wunsch ein extra Menü bereitet.
  • Fülemüle Étterem, 1085 Budapest, Köfarago u. 5., Tel.: (+36) 1 266-7947, E-Mail: fulemule@fulemule.hu. Täglich 12:00 – 22:00 Uhr / Samstags auch bis 23:00 Uhr

Das gute Langosch ist in Budapest rar und von Burger King und McDonalds verdrängt worden. Doch glücklicher Weise gibt es in der Markthalle am Ende der Vaci ucta immer noch eine letzte Bastion. Doch generell ist das Essen gut und vielfältig. Dem hungrigen Touristen seien zur ersten Orientierung hier einige Plätze und Straßen mit einem reichhaltigen Restaurant Angebot:
Vaci utca (Waiznergasse) - Ist Budapests älteste Handelsstraße. Natürlich ist diese, bekannte Flaniermeile, häufig für den Normaltouristen die erste Adresse. Gerade im Teil zwischen Erzsebet hid und Markthalle gibt es zahlreiche Lokalitäten, die aber beim genaueren hinschauen sich als mittelmäßige italienische Restaurants erweisen (Man sollte sich von den Türstehern keinen Bären aufbinden lassen). Einige wohltuende Ausnahmen gibt es hier aber schon:
  • Fatal, 1051 Budapest, Vaci utca 67, Tel.: +36-1/2662607
    In einer Seitenstrasse geht es in den rustikalen Keller. Dort wartet deftige ungarische Küche zu guten Preisen. Im Sommer gibt es auch Tische auf der Vaci utca.
  • 1000 Tea, 1056 Budapest, Vaci utca 65, Tel.: +36-1/337-8217. Mo bis Sa 12 bis 21 Uhr
    Auch in einem Hinterhof zu finden (Es gibt ein kleines Hinweisschild) begrüßt einem beim Eintritt der Geruch von Räucherstäbchen. Gemütliche Sitzecken und wie der Name schon sagt Teesorten aus aller Welt (z.B. China, Taiwan, Korea, Türkei, Nepal, Andenraum, Sri Lanka oder Indien), die in den jeweiligen traditionellen Tassen gereicht werden, sind Basis des Tee Hauses. Dazu gibt es kleine Snacks. Der ideale Ort um sich vom Einkaufsstress auszuruhen.
  • «Central» Kaffeehaus («Central» Kavehaz), 1053 Budapest V, Karolyi Mihaly u. 9, Tel.: +36 1 2662110, E-Mail: info@centralkavehaz.hu. Täglich 08:00-11:00.


Liszt Ferenc ter (Franz-Liszt Platz)
Nahe dem Oktogon (gleichnamige U-Bahn Station der Linie 1) an der Andrassy Ut ist dieser Platz zu finden, der gerade im Sommer besonderer Beliebtheit erfreut. Gesäumt von 14 Restaurants (Stand 2009) der internationalen Küche ist die Auswahl groß und der Platz gefüllt mit Tischen. Die Atmosphäre lädt im Sommer zum Verweilen über die eigentliche Nahrungsaufnahme hinaus ein. Ansonsten gibt es in der Umgebung jede Menge Clubs (siehe Nachtleben). Für die, die vorher sich einen Tisch reservieren möchten, hier ein paar Kontakte:
  • Barokko Restaurant, 1061 Budapest, Liszt Ferenc ter 5, Tel.: (+36) 1 322-0700, E-Mail: barokko@barokko.hu. Donnerstags bis samstags: 17:00 - 01:00
    asiatische und Südamerikanische Küche
  • Menza, 1061 Budapest, Liszt Ferenc ter 2, Tel.: (+36) 1 413-1482. Täglich 10:00 – 24:00 Uhr
  • Pompei, 1061 Budapest, Liszt Ferenc ter 3, Tel.: (+36) 1 351-8738. Täglich 11:00 – 01:00 Uhr
    Italienische Küche
  • Passion, 1061 Budapest, Liszt Ferenc ter 10, Tel.: (+36) 1 268-0199, E-Mail: info@passion.hu. Täglich 11:00 – 01:00 Uhr
    Ungarische und internationale Küche. Vor Ort sind vegetarische Gerichte auf der Speisekarte extra ausgewiesen.


Raday utca (Raday Gedeon Straße) - Hier finden sich über 40 verschiedene Restaurants, Kneipen und Clubs. Die Kundschaft ist auch aufgrund des hier auch beheimateten Ibis-Hotels eher touristisch, welches der Qualität einiger Lokalitäten keinen Abbruch tut:
  • Angelos Party Cafe, 1092 Budapest, Raday utca 1-3, Tel.: (+36) 06 20 405 1327, E-Mail: angelopartycafe@freemail.hu. Täglich 11:00 – 13:00 Uhr
    Pizza und ungarische Küche. Im Sommer gibt es auch Sitzmöglichkeiten auf der Raday utca. Kleines Restaurant mit Studentenflair mit den dazugehörigen Preisen und die beiden riesigen über der Theke aufgehängten Palinkaflaschen verraten, dass man hier nach dem Essen auch gerne noch bis mitten in die Nacht verweilen kann.
  • IF Kavezo, 1092 Budapest, Raday utca 19, Tel.: (+36 1) 299 0694, Fax: (+36 1) 299 0695, E-Mail: ifkavezo@t-online.hu. Täglich 10:00 – 24:00 Uhr
    Auffallend viele Geflügelgerichte. Besonders empfehlenswert ist die selbst gemachte Limonade. Der Status eines Jazz-Cafes wird mit regelmäßiger Live-Musik unterstrichen.


Szt. Istvan körut (hl. Stephan I. Boulevard) - ist ein Teilstück des Großen (Ring Boulevard) von Budapest.
  • Kaffeehaus «Europa» («Europa» Kavehaz), 1055 Bp. Szent Istvan Krt. 7-9, Tel.: +36 1 3122362, Fax: +36 1 3122362, E-Mail: europakavehaz@europakavehaz.hu. Täglich 08:30-20:00


Wer gerne in Buda auf dem Burgberg etwas essen möchte, der kann dieses natürlich auch. Doch hier sollte erwähnt werden, das das Preisleistungsverhältnis nicht mit den Restaurants in Pest vergleichbar ist. Natürlich sind gerade zur Saison diese mit Touristen überlaufen und diese werden in der Regel am Fließband abgefertigt. Wer aber unbedingt hier etwas zu sich nehmen muss, auch hier ein paar Empfehlungen:
  • Kiraly, 1014 Budapest, Tancsics Mihaly utca 25, Tel.: +36 1 212 8565, +36 1 212 9891, Fax: +36 1 212 8566, E-Mail: kiralyrest@t-online.hu
    Nur etwa 100 Meter von der Matthiaskirche aber doch nicht so zentral im Touristenstrom gelegen hat man hier am ehesten die Möglichkeit den Café oder das Essen Stressfrei zu genießen. Zudem überzeugt das Restaurant mit guter ungarischer Küche, freundlichem Personal und feinen klassischen Interieur. Abends gibt es Folklore.



Nachtleben

Budapest verfügt über ein reichhaltiges Nachtleben. Erwähnenswert ist das Sziget-Festival auf der Obudai-Insel, ein international renommiertes Rockfestival, das mit etlichen Bühnen von Heavy Metal bis Weltmusik und etlichen kulturellen und kulinarischen Angeboten jedes Jahr im August Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Europa anzieht.
Vorsicht ist beim Besuch von Nachtclubs geboten (Nachtclub meint hier solche, in denen Frauen in Unterwäsche auf dem Tisch tanzen). In vielen gibt es eine bizarre First-Drinks-Regel, die nicht immer angekündigt wird, sondern manchmal nur winzig auf der Karte vermerkt ist. Erst mit der Rechnung erfährt man, dass der erste Drink des Abends 15-18000 HUF (ca. 70 EUR) kostet. Ähnlichen Nepp gibt es auch mit den Eintrittsgeldern. Deshalb unbedingt mit dem Türsteher absprechen, wie hoch der Eintritt ist und dass der erste Drink nichts extra kostet. Das ist alles verhandelbar.
  • Gödör Club: Erzebet ter
    Großer Klub im Herz der Innenstadt, unter dem sehr belebten Erzebet Platz. Studentisches Publikum, abends fast immer Live-Acts (Jazz). Mal kostenlos, oder aber auch gegen einige hundert Forint Eintritt. Der Club hat eine große Terrasse. Der Erzebet Platz ist den ganzen Tag mit Skatern, Bikern und entspannten Grüppchen bevölkert, die sich ein Sixpack Bier genehmigen. Toller Ort!
  • Zu empfehlen ist das Montematre. Es liegt auf dem direktem Weg von der Stephanus-Basilika zur Donau. Jeden Dienstagabend spielen dort Studentenbands, was gute Stimmung garantiert.
  • Um den Klauzal ter findet man zwei super Kneipen mit künstlerischem Flair, in denen sich die Budapester abends einfinden. Ab und zu zieht auch ein Trupp Engländer auf Kneipentour durch. Die Atmosphäre lädt aber eher zur angeregten Unterhaltung über einigen Bieren als zu einem Saufgelage ein.
  • Ein Zentrum für Touristen scheint der Liszt Ferenc ter zu sein: Auf dem länglichen Platz reihen sich Restaurants/ Bistros und Bars zu beiden Seiten. In Deutsch, Englisch und manchmal auch Ungarisch werden die traditionellen Speisen und Biere angepriesen.
  • Ein netter Platz ist auch die Kreuzung der Hajos utca mit der O utca. Hier finden sich zwei günstige Restaurants und eine Bar, die offen miteinander kommunizieren.
  • Im Sommer werden an verschiedenen Stellen, häufig in der Nähe des Donauufers ein bisschen abseits des Zentrums, Biergärten eröffnet, in denen auch häufig Bands spielen. Zu empfehlen ist hier das Zöld-(Green)Pardon. Es liegt direkt am Donauufer und der Petöfi Hid und ist sehr gut mit den Straßenbahnlinien 4,6, die auf dem äußeren Ring fahren, zu erreichen.


Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:
  • Neusiedler See – ung. Bernsteinstrasse – Plattensee – Budapest – ungarische Tiefebene weiter …

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