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Traumhafte Rundreisen / Europa / Rumänien / Deva/Diemrich

Deva Besonders Sehenswert

Deva, deutsch Diemrich, befindet sich am linken Ufer des Mures und am Fuße eines Vulkankegels – der das Stadtzentrum beherrscht –, auf welchem die Ruine der ehemaligen Burg von Deva steht. Nach der Errichtung der Burg im 13. Jh. wurde der Ort Deva 1332 erstmals urkundlich erwähnt. Noch im 14. Jh. wurde er Verwaltungssitz des Komitats Hunyad. Eine Besiedlung der Region reicht jedoch bis in die Römerzeit und in die Jungsteinzeit zurück.

Zu den ersten Einwanderern der heutigen Siedlung gehörten auch die Siebenbürger Sachsen. Im 16. Jh. – zur Zeit der Türkenkriege – erlitt der Ort mehrere verheerende Zerstörungen. Im 18. Jh. waren die meisten Bewohner rumänische Hörige. Nach Deva kamen viele Ungarn und Rumänen aus anderen Regionen Siebenbürgens und aus dem von den Türken unterworfenen Banat; letztere gründeten später den Ortsteil La Svabi („bei den Schwaben“). 1721 waren es katholische Bulgaren aus der Kleinen Walachei, welche sich in Deva ansiedelten. Ende des 19., Anfang des 20. Jhs. Siedelten sich hier auch Tschango–Ungarn aus der Moldau an.

Sehenswürdigkeiten.
  • die Ruinen der Devaer Burg - eine der stärksten Festungen Siebenbürgens -, auf einem 371 m ü. M. hohen Vulkankegel gelegen; die Burg wurde erstmals 1269 erwähnt. Seit 1321 war diese samt Umgebung Landgut des ungarischen Königs Karl I. Anfangs war es eine Königs- und Fürstenburg, wurde im 15. Jh. Besitz von Johann Hunyadi. Nach den Kreuzzügen der Kuruzen von 1687 bis 1706 wurde die Burg von den Truppen des Kaisers Karl VI. besetzt und renoviert. Ein Versuch von Aufständischen des Horea-Aufstandes im November 1784, die Burg einzunehmen, scheiterte. Nach einem Besuch des Kaisers Franz I. 1817 wurde die Burg erneut renoviert. Nachdem 1849 wegen einer Explosion von Pulverreserven die Burg zum Teil zerstört wurde – wobei auch viele Soldaten starben –, wurde sie verlassen und nicht wieder aufgebaut. Zu erreichen sind die Ruinen zu Fuß oder mit einem 278 Meter langen Schrägaufzug.
  • das Schloss Magna Curia, im 16. Jh. im Renaissancestil errichtet, vom Siebenbürgischen Fürsten Gábor Bethlen 1621 restauriert, wurde im 18. Jh. im Barockstil umgebaut. Zuvor stand hier ein Burghof aus dem 13. Jh., der beim Mongolensturm von 1241 zerstört wurde. Seit 1882 befindet sich hier das „Muzeul Jude?ean“ (Kreismuseum) für Geschichte und Naturwissenschaften. Hier sind auch die Büsten von Horia, Clo?ca und Cri?an - den Anführern des Horea-Aufstandes - zu sehen.
  • das Franziskanerkloster und die katholische Kirche, beide Barockbauten, im 18. Jh. errichtet, stehen unter Denkmalschutz.
  • zwei Denkmäler des Dakerkönig Decebalus und das des römischen Kaisers Trajan vor dem Rathaus von Deva.
  • der Turm einer orthodoxen Kirche auf dem orthodoxen Friedhof, 1700 errichtet, steht unter Denkmalschutz.



GPS-Daten:
Burg: N 45,88861° O 22,89722°
Schloss Magna Curia: N 45,88586° O 22,89827°
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:

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