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Orastie Besonders Sehenswert

Orastie liegt im Süden des Siebenbürgischen Beckens. Erwähnt wurde die Stadt bereits 1224 im Goldenen Freibrief des ungarischen Königs Andreas II., der grundlegenden Urkunde, die den deutschen Einwanderern, Siebenbürger Sachsen, ihren rechtlichen Sonderstatus verlieh. In der Urkunde wird der Ort - auf Latein noch als Waras bezeichnet - als westlichster Punkt des Königsbodens genannt. Orastie befindet sich am Westrand Siebenbürgens und als Verwaltungsort war er einer der historischen Sieben Stühle des Königsbodens. Von Deutschen gegründet, war der Ort im Mittelalter Handwerkerzentrum, vor allem der Schmiede- und der Kürschnerzunft.

Im Jahr 1999 wurden sechs befestigte Anlagen der Daker in den Bergen Orasties von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Sehenwürdugkeiten:
  • die Burg von Orastie, 1544 erstmals urkundlich erwähnt, wurde 1561 während der Türkenzeit erobert, 1631 renoviert. Heute ist die Ruine der Burg im Zentrum der Stadt zu sehen.
  • die Kirchenburg, Ende des 14. Anfang des 15. Jhs. Errichtet, steht unter Denkmalschutz. Von einer Mauer umschlossen, stehen die Kirchen der evangelischen Gemeinde A. B. und die der reformierten Gemeinde nebeneinander.
    • die reformierte Kirche
      eine ehemalige romanische Basilika, im 14. Jh. errichtet, wurde im 16. Jh. in eine gotische umgebaut. Nach dem Zerfall des Turms der Kirche (1839), wurde dieser erneut aufgebaut. Die Kirche hat den größten Chor der Kirchen in Siebenbürgen.
    • 1820 wurde die evangelische Kirche neben der reformierten, 1839–1842 der Turm aufgebaut.
  • [7]die Synagoge, im 18. Jh. errichtet, steht unter Denkmalschutz.
  • die Ruine der 1810 durch einen Brand zerstörten rumänisch griechisch-katholischen Kirche, im 18. Jh. errichtet, steht unter Denkmalschutz. 1935 errichtete die griechisch-katholische Kirchengemeinde eine neue Kirche, musste diese aber nach Untersagen der Ausübung ihren Glaubens durch das kommunistische Regime Rumäniens an die orthodoxe Kirchengemeinde abgeben. Ende 2000 begann die Kirchengemeinde erneut mit einem Bau einer Kirche, die 2008 fertiggestellt wurde.
  • die römisch-katholische Kirche Manastirea Franciscana, im 13. Jh. errichtet, wurde in der Türkenzeit und auch durch einen Brand zerstört, im 18. Jh. erneut aufgebaut und steht unter Denkmalschutz.
  • die orthodoxe Kirche Adormirea Maicii Domnului, im 17. Jh. errichtet, steht unter Denkmalschutz.
  • die orthodoxe Kathedrale Sf. Arhangheli Mihail si Gavriil, mit eindrucksvollen Freskomalereien, wurde in der Zwischenkriegszeit (ab 1936) errichtet und am 2. September 1945 eingeweiht.
  • das Museum der Stadt, 1952 eröffnet, 1999 neu gestaltet, enthält zahlreiche archäologische Funde der Region.
  • im Zentrum des Ortes die Statue von Burebista, König der Daker.



GPS-Daten:
N 45,84029° O 23,19955°
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation,

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