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Ev. Kirche St. Maria (Stadtpfarrkirche) Besonders Sehenswert

Die evangelische Stadtpfarrkirche ist mit ihrem Turm das markanteste und immer noch höchste Gebäude von Hermannstadt in Siebenbürgen. Ihr Turm ist ca. 73 m hoch, bei einer Seitenlänge von 11 m. Er ist weithin, aus jeder Anfahrtsrichtung auf die Stadt sichtbar.
Hermannstadt war jahrhundertelang das religiöse und politische Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die Mitte des 16. Jahrhunderts durch den Kirchenreformator Johannes Honterus geschlossen den lutherischen Glauben annahmen.

Die ursprüngliche (vorreformatorische) Marienkirche wurde in drei Bauetappen ab etwa Mitte des 14. Jahrhunderts auf den Überresten einer romanischen Basilika errichtet. Im Jahr 1448 wurde an der Westseite die sogenannte „Ferula“ angebaut (und später erweitert), die heute als Raum für Ausstellungen oder musikalische Aufführungen genutzt wird.
Bereits im Jahr 1910 wurden elektrisches Licht und eine Heizung in der Kirche installiert.
Bis heute ist in Hermannstadt der Sitz des Bischofs der evangelischen Landeskirche A.B.. Seit 2010 hat Reinhart Guib das Amt als evangelischer Bischof inne. Die evangelische Stadtpfarrkirche ist auch Heimat des Hermannstädter Bachchores.
Die Stadtpfarrkirche befindet sich in Oberstadt der Hermannstädter Altstadt und ist umgeben von Huetplatz und dem Hof des Brukenthal-Lyzeums, in dessen Mitte auch das Bischof-Teutsch-Denkmal steht. Von den die Kirche umgebenden Plätzen gibt es Durchgänge zum Kleinen und Großen Ring sowie Stiegen in die Unterstadt.
Schon im Jahr 1350 soll es eine Orgel in der Kirche gegeben haben, wobei aus dieser Zeit jedoch kein Instrument erhalten blieb. Die gegenwärtige Orgel wurde in den Jahren 1914-1915 von der Firma Wilhelm Sauer installiert. Sie ist mit 78 Registern auf vier Manualen und Pedal das größte Instrument in Siebenbürgen. Im Jahr 1998 wurde die Sauer-Orgel vollständig restauriert. Es befindet sich noch eine weitere Orgel in der Kirche, die zu Konzerten regelmäßig bespielt wird.
Im Hauptschiff der Kirche befinden sich mehrere aufwendige Epitaphien, darunter auch das von Samuel von Brukenthal. Außerdem haben sich neben dem "neuen" Hauptaltar noch Teile der mittelalterlichen Altäre, in veränderter Form, erhalten. Von Bedeutung ist ebenso das Rosenauer Fresko aus dem Jahre 1445 (Johannes von Rosenau), welches den Lebensweg, die Passion und die Himmelfahrt Christi darstellt.
Das bronzene Taufbecken soll unter Verwendung des Materials einer eingeschmolzenen osmanischen Kanone hergestellt worden sein.


Adresse:
Oiata Huet
GPS-Daten:
N 45,79779° O 24,15025°
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation,

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