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Traumhafte Rundreisen / Europa / Rumänien / Brasov/Kronstadt

Brasov Besonders Sehenswert

Brasov, deutsch Kronstadt, wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jh. als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet. 1225 mussten die Deutschordensritter ihre Komturei Kronstadt verlassen und ließen sich im Baltikum nieder. Kronstadt war über Jhten. neben Hermannstadt das kulturelle, geistige, religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die seit dem 12. Jh. auf Einladung des ungarischen Königs in der Region siedelten und bis ins 19. Jh. hinein die Mehrheit der Stadtbevölkerung bildeten.

Seit dem 13. und 14. Jh. fielen immer wieder Tataren und Türken in die Stadt ein. Noch bis ins 17. Jh. hinein waren Stadt und Region durch ihre Lage an der Grenze zum osmanischen Machtbereich immer wieder bedroht. Kronstadt und seine Umgebung gehörten zum Königreich Ungarn, zum Fürstentum Siebenbürgen bzw. zu Österreich-Ungarn, bis sie nach dem Vertrag von Trianon von 1920 an Rumänien abgetreten werden musste.
Sehenswürdigkeiten
Bedeutendes geschichtliches Bauwerk und markantes Wahrzeichen der Stadt ist die 1477 gebaute evangelische Schwarze Kirche mit ihrer Buchholz-Orgel. Weitere Sakralbauten sind die 1858 gebaute orthodoxe Kathedrale und die Kirche des Nikolaus von Myra, die 1292 errichtet und 1495 aus Stein neu gebaut wurde, sowie eine Synagoge.
Das alte Rathaus am Rathausplatz gilt als weiteres markantes Zeichen der Stadt. Die St. Bartholomäus-Kirche aus dem 13. Jh. ist das älteste Bauwerk der Stadt. Die historische Altstadt ist geprägt von spätmittelalterlichen Bürgerhäusern und großzügigen, stilvollen Bauten des 19. Jhs.. Sehenswert sind auch die mittelalterlichen Stadtbefestigungen, darunter das Katharinentor aus dem Jahr 1559, die Weberbastei, der Weiße Turm und der Schwarze Turm. Alle sind heute restauriert und als Museum zugänglich. Das Erste Rumänische Buchmuseum stellt u. a. das erste Buch aus, das in rumänischer Sprache gedruckt wurde.
Nicht weit von Bra?ov entfernt befindet sich das Schloss Bran (dt. Törzburg). Es war – entgegen öfters zu lesender Behauptung – nie im Besitz von Graf Vlad III. Draculea. Auf dem Schloss können unter anderem die angeblichen Schlafgemächer, Speisesäle und Grabstätte des Grafen besichtigt werden. In Wirklichkeit war das Schloss damals schon das Eigentum von Kronstadt, das es 1920 der rumänischen Königin Maria schenkte. Ihre Erben verwalten es nun.
In der Nähe von Brasov bei Bod (Brenndorf) betreibt der rumänische Rundfunk den Langwellensender Bod auf der Frequenz 153 kHz mit einer Sendeleistung von 1.200 Kilowatt.
Kunst und Kultur
  • die Staatsoper Brasov
    Die Rumänische Staatsoper Brasov gehört nach der Opera Na?ionala Bucuresti zu den führenden Opernensembles des Landes. Sie wurde erst 1953 gegründet. Aber sie setzt eine lange musikalische Tradition fort, denn schon 1794 wurde eine opera buffa-Truppe in Bra?ov nachgewiesen. Cristian Mihailescu, Regisseur und ehemals Solist der Opera Nationala Bucuresti, leitet die Staatsoper. Er wurde 1998 zur Musikerpersönlichkeit des Jahres gewählt.
  • das Schauspielhaus
  • das Philharmonisches Orchester
  • das Deutsches Kulturzentrum Kronstadt



GPS-Daten:
N 45,65280° O 25,61205°
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:

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