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Ispir Kalesi

In persischer Zeit trug Ispir den Namen Pharangion. In Strabons Werk Geographica heißt der Ort Hyspiratis. Eine andere Variante des Namens ist Sper.
Die Burg am westlichen Stadtrand wurde vermutlich während der Herrschaft der mongolischen Ilchane-Dynastie im 12./13. Jh. errichtet. Eine Inschrift an der Burg für diese Annahme fehlt. Für eine Befestigung der Wohnstadt gibt es keine Anzeichen; der Burgberg selbst ist zu klein, sodass kein größeres Wohnviertel innerhalb der Mauern bestanden haben kann. Im 16. Jh. ließ Süleyman der Prächtige die Burg restaurieren.

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Stadtbild:
Die Burg thront auf einem Felsvorsprung über dem Fluss, unterhalb führt die Straße hinter dem Busbahnhof über eine Brücke zur weiter östlich gelegenen Ortsmitte. Es gibt Einkaufsmöglichkeiten für die Bewohner der landwirtschaftlichen Siedlungen in der Umgebung, mehrere Restaurants und ein großes Hotel.
Die über weite Abschnitte teilweise erhaltenen Außenmauern folgen in einem unregelmäßigen Oval dem Rand des Felshügels. An der Südwestecke ragt ein schmales Stück der Außenmauer weit über den Steilhang. Diese Ausbuchtung und Teile der geraden äußeren Mauer an der Westseite sind erhalten. Eine zweite Mauer umgab den inneren Bereich der Anlage. An deren Südseite befindet sich eine kleine, annähernd quadratische Moschee, die restauriert wurde und noch genutzt wird. Die Moschee und das Minarett an ihrer Südwestecke bilden den von weitem sichtbaren Kern der erhaltenen Burgmauern. Das runde Minarett ist ab der Hälfte seiner ursprünglichen Höhe verschwunden, es wurde stattdessen durch einen oktogonalen Schaft ergänzt, der in einem schmalen Ziegelaufsatz endet. Minarett und Moschee könnten für den Verteidigungsfall ausgelegt gewesen sein, es sind jedoch an dem mehrfach veränderten Bau keine Schießscharten vorhanden. Das Flachdach des Betsaals der Moschee wird außermittig von einem achtseitigen Kegelstumpfdach über einen achteckigen Tambour überragt. Die innere Verteidigungsmauer zu beiden Seiten der Moschee blieb in voller Höhe erhalten.
An der inneren Umfassungsmauer gegenüber der Moschee befindet sich die Ruine einer Kirche, aus deren in voller Höhe erhaltener Ostseite eine halbrunde breite Apsis mit zwei seitlichen, ebenfalls halbrunden Nebenräumen ragt. Reste von Pfeilerfundamenten im Innern sind nicht mehr vorhanden, dennoch wird angenommen, dass es sich um eine dreischiffe Basilika handelte. Der am Westgiebel vorgelagerte, später angebaute Narthex steht noch in nahezu ursprünglicher Höhe, dafür sind beide Längswände nur noch ein bis zwei Meter hoch erhalten.


GPS-Daten:
N 40,48409° O 40,99782°
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:

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