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Traumhafte Rundreisen / Europa / Spanien / Zamora

Zamora Besonders Sehenswert

Zamora liegt am Ufer des Duero und an der Via de la Plata, der alten Römerstraße. Auf dem Gebiet der Stadt ist bereits eine bronzezeitliche Besiedlung nachweisbar. In der Antike war der Ort als Ocelum bzw. Ocelodurum eine Stadt der Vettonen; später gehörte er zur römischen Provinz Lusitania und war eine Station auf der unter Kaiser Augustus erbauten Römerstraße von Mérida (Emerita Augusta) nach Astorga (Asturica Augusta), die später unter dem Namen Silberstraße bekannt war.

Im Rahmen der islamischen Eroberung wurde die Stadt vor allem von Berbern besiedelt, die aber bereits um 900 das Land wieder räumen mussten. Die in einem aus strategischen Gründen verwüsteten Gebiet im Niemandsland zwischen al-Andalus und dem christlichen Herrschaftsbereich gelegene Stadt wechselte im 9. Jh. mehrfach Herrn und Einwohnerschaft. Von Alfons II. (reg. 791–842) mit einer Stadtmauer versehen, erhielt die Stadt nach der Eroberung durch Alfons III. (reg. 866–910) im Jahre 893 Festungscharakter und wurde um das Jahr 900 Bischofssitz des Bistums Zamora; erster Bischof war Attila von Zamora. Der Versuch des umayyadischen Prinzen und selbsterklärten Mahdi Ibn al-Qitt, die Stadt im Jahre 901 für die Muslime zurückzuerobern, scheiterte.
Die Stadt wurde im Jahre 981 von den Mauren zerstört. Im 11. Jh. wurde sie von Ferdinand I. (reg. 1035–1065) wieder aufgebaut; eine Wiederbesiedlung (repoblación) wurde angestoßen. Nach seinem Tod wurde die Stadt Residenz für seine Tochter Urraca. Im 12. und frühen 13. Jh. erlebte die Stadt ihre Blütezeit, die jedoch durch die Verlagerung des politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Interesses in Richtung Andalusien ein Ende fand – sie sank auf den Rang einer Provinzstadt zurück, wodurch aber andererseits viele mittelalterliche Kirchen (allen voran die Kathedrale) erhalten blieben.

Sehenswürdigkeiten und Kultur:
  • Kirchen
    • Die romanische Kathedrale stammt aus dem 12. Jh. und ist die Bischofskirche des Bistums Zamora.
    • San Cipriano
    • San Claudio de Olivares
    • Espíritu Santo
    • San Isidoro
    • Santiago de los Caballeros
    • Santa María Magdalena
    • San Pedro de la Nave, westgotische Kirche aus dem 7. Jh.
    • Iglesia de San Pedro y San Ildefonso.
    • Iglesia de Santa Lucía.
    • Iglesia de San Andrés.
    • Santa María la Nueva
    • Iglesia de San Esteban.
    • Iglesia de Santa María de la Horta
    • Iglesia de Santo Tomé
    • Iglesia de San Vicente Mártir
    • Iglesia de San Juan Bautista.
    • Iglesia de Santiago del Burgo
    • Iglesia de San Antolín
    • Iglesia del Santo Sepulcro
    • San Frontis
    • Convento del Corpus Christi
    • Iglesia de San Torcuato.
    • Ermita de Nuestra Señora de la Peña de Francia
    • Convento de Santa María la Real de las Dueñas de la Orden de Predicadores
    • Monasterio de San Jerónimo
  • Weitere Sehenswürdigkeiten
    • Aceñas de Olivares, Wassermühlen
    • Palacio de los Momos
    • Palacio de los Condes de Alba y Aliste (15. Jh.), heute ein Parador-Hotel
    • Teatro Principal, 1876 eröffnet
    • Mercado de Abastos (Markthalle)
    • Casino de Zamora, erbaut 1905 bis 1910
    • Castillo
    • Murallas
    • Palacio de Doña Urraca de Zamora
    • Puente Nuevo o de Piedra
    • Ayuntamiento Viejo
    • Alhóndiga del Pan
    • Museo de Zamora
    • Antiguo Hospital de la Encarnación
  • Museen
    • Museo de Zamora
    • Museo de Semana Santa
    • Centro de Interpretación de las Ciudades Medievales (Ausstellung zur mittelalterlichen Stadtgeschichte)
    • Museo Baltasar Lobo
    • Museo Etnográfico de Castilla y León (ethnografisches Museum)
    • Centro Museo Pedagógico de la Universidad de Salamanca
    • Museo Diocesano de Zamora
    • Inaugurado en julio de 2012, tiene su sede en la Iglesia de Santo Tomé.

Sonstiges
  • Die Umzüge während der Karwoche (Semana Santa) sind über die Stadt hinaus bekannt.
  • Der Schafskäse „Queso Zamorano“ D.O.P. ist nach der Stadt benannt.
  • In der Umgebung der Calle Herreros wird Wein mit der D.O. (Herkunftsbezeichnung) Toro (Chato) mit einer Scheibe Tocino (Speck) oder Carne de Cerdo frita (gebratenes Schweinefleisch) serviert.


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