Anzeige

www.booking.com/city/de/aachen.html?aid=325020 www.amazon.de/gp/product/3774303258?ie=UTF8&tag=wwwtraumpfade-21&linkCode=xm2&camp=1638&creativeASIN=3774303258 ad.zanox.com/ppc/?6184526C1256660424T&ULP=/25080758Produkt-Deeplink%3C/a%3E ad.zanox.com/ppc/?6184526C1256660424T&ULP=/23096258Produkt-Deeplink%3C/a%3E www.amazon.de/gp/product/3941705059/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&tag=trauderwelt-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3941705059 www.globetrotter.org

Sie sind hier: Traumziele der Welt / Europa / Deutschland / Aachen

Aachener Dom - Das Innere

Begräbnisstätte Karls des Großen
Karl der Große war eine der herausragenden Gestalten der europäischen Geschichte. Seine Vision und sein Handeln als Reichsgründer wirken bis heute. Für die Einigung Europas im 20. Jh. ist er ein historisches Vorbild und Symbol. Er wurde am 28. Januar 814, am Tag seines Todes, in seiner Marienkirche bestattet. Damit wurde die Pfalzkapelle zur Begräbnisstätte des großen Kaisers. Die Beisetzung erfolgte in einem antiken Sarkophag, der sich noch heute in der Domschatzkammer befindet. Kaiser Friedrich Barbarossa veranlasste 250 Jahre später die Heiligsprechung Karls des Großen. In diesem Zusammenhang wurden die Gebeine Karls in den im Jahre 1215 fertiggestellten Karlsschrein umgebettet.
Der Schrein steht heute im Zentrum des Chorpolygons der gotischen Chorhalle.

Genießen Sie weitere Impressionen

Krönungskirche der römisch – deutschen Könige

Otto I. bestimmte 936 Aachen als Ort seiner Krönung und eröffnete damit die 600jährige, glanzvolle Geschichte der Aachener Krönungen. Der Königsthron geht auf die Zeit Karls des Großen zurück. Der Thronsitz selber ist karolingisch; er ist aus kostbaren Marmorplatten zusammengefügt. Über 30 Könige besteigen in den folgenden 600 Jahren nach Wahl und Weihe diesen Thron. Im Jahre 1002 wird Kaiser Otto III. auf seinen Wunsch hin in der Kirche Karls des Großen beigesetzt.

Bedeutende Wallfahrtskirche

In gotischer Zeit gewinnt die Aachener Marienkirche eine zusätzliche Bedeutung als Wallfahrtsziel. Große Pilgerströme - vor allem aus Osteuropa - ziehen alle sieben Jahre (seit 1349) zur großen Heiligtumsfahrt nach Aachen, denn nicht nur die Verehrung der Karlsreliquien zeichnet die Aachener Pfalzkapelle vor anderen europäischen Pilgerkirchen aus. Der reiche Schatz ihrer Reliquien, die sie seit der Zeit Karls des Großen besitzt, macht sie zum herausragenden Ziel europäischer Pilgerfahrten, ranggleich denen nach Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Nach der Vollendung des Karlsschreins (1215) geht man daran, den Marienschrein (1220-1239) zu schaffen. In diesem Schrein werden seither die Großen Aachener Reliquien aufbewahrt, in denen die Tradition die Windeln und das Lendentuch Christi, das Marienkleid und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers sieht.

Die Chorhalle

Die großen Feiern, die mit den Königskrönungen und den Heiligtumsfahrten verbunden waren, verlangten die Erweiterung der Kirche. 1355 beschloss das Stiftungskapitel den Bau eines neuen Chores. Dieses "Glashaus von Aachen" mit über 1000 qm Glasfläche wurde nach rund 60 Jahren Bauzeit am 28. Januar 1414 geweiht. Seitdem ist der äußere Bau bestimmt durch den Westturm, das Oktogon, die Chorhalle und die während des 15. Jhs. entstandenen Kapellen, die den Zentralbau umgeben. In der ideellen Auseinandersetzung mit dem französischen Vorbild, der Pariser Sainte-Chapelle (1243/48) entstand eine "gläserne Kapelle". Mit ihren Ausmaßen von 37 Meter Länge, 21 Meter Breite und fast 33 Meter Höhe überragt die steile, einschiffige Halle die Kapellen, die sich mit ihr als Kapellenkranz um den Zentralbau legen, beträchtlich. Aber nicht nur in den Ausmaßen, sondern auch in technischer Hinsicht ist das monumentale Bauwerk eine Meisterleistung gotischer Baukunst. Auf schlanken Pfeilern ruht der enorme Schub aus Dach und Gewölben. Es wird nicht, wie üblich, von Strebebögen aufgenommen, sondern durch ein wohldurchdachtes Verankerungssystem abgefangen. Dieses komplizierte System erlaubt die Auflösung der Wandflächen: Zwei riesige Joche mit vier 27 Meter hohen Fenstern sind dem Chorabschluss (einem Polygon mit einem 9/14 Schluss) vorgelagert.

Die Kapellen

Die Baugestalt des Aachener Domes hat sich im Laufe der Jh.e verändert, vornehmlich durch die im 15. Jh. angefügten Kapellen, die sich kranzförmig um den karolingischen Zentralbau legen. Neben der Matthiaskapelle (1414) mit der Sakristei und Archivfunktion befinden sich an der Südseite die Annakapelle (vor 1449) - vormals Friedhofskapelle - und die Ungarische Kapelle (1367 und 1756-1767) zur Betreuung der ungarischen Pilger. An der Nordseite des Domes sind bis heute die Karls-/ Hubertuskapelle (1455-1474) als herrschaftlicher Kapellentypus und die Nikolaus-/Michaelkapelle (vor 1487) als ehemalige Begräbnisstätte der Stiftgeistlichkeit erhalten. Weitere Kapellen grenzten bzw. grenzen an den Kreuzgang (Allerseelenkapelle; Allerheiligenkapelle) und den Domhof mit noch erhaltenen Taufkapellen (1200 und 1766). Zeugnis vom Einfluss der Heiligtumsfahrten auf die Bautätigkeit am Dom geben außerdem die Reliquienkapellen am Westturm (1350 und 1879-1884).

Die Klais-Orgel im Dom zu Aachen

Die erste Erwähnung einer Orgel diesseits der Alpen ist mit Aachen verbunden. Kaiser Konstantin aus Byzanz macht dieses Instrument im Jahr 757 dem fränkischen König Pippin dem Kleinen zum Geschenk. Später veranlasst Karl der Große einen Nachbau. Es ist allerdings nicht nachgewiesen, ob diese Orgeln für den Gebrauch im Gottesdienst bestimmt waren und wo sie gestanden haben. Spärlichen Mitteilungen ist zu entnehmen, dass es in der Zeit des Mittelalters Orgeln in der Pfalzkapelle gegeben hat. Nach einer bewegten Geschichte unterschiedlicher Orgeln mit wechselnden Standorten, wird in den Jahren 1845/47 durch Wilhelm Korfmacher aus Linnich eine neue Orgel erbaut, bestehend aus drei Werken mit 60 Registern (3850 Pfeifen) unter Verwendung bestehender Orgelteile. Im Jahr 1939 erfährt die Korfmacher-Orgel eine Neugestaltung und Erweiterung auf 65 Register, verteilt auf fünf Werke durch die Orgelbauwerkstatt Johannes Klais, Bonn. Um der Schwierigkeit, die heterogenen Räume Oktogon und Chorhalle gleichmäßig mit Musik zu füllen, Rechnung zu tragen, werden die Werke getrennt verteilt. Nachdem ganze Teilfunktionen dieses Instrumentes ausgefallen waren, wurde dieselbe Orgelbauwerkstatt, jetzt unter Leitung von Hans Gerd Klais, Enkel des Erbauers Johannes Klais, mit der Restauration beauftragt. Im Herbst 1993 wurde die Restauration der Orgel abgeschlossen.


Literatur:
Die gotische Chorhalle des Aachener Doms und ihre Ausstattung

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von aachen media service Touristischer Presseservice für Aachen

Zum Urlaubsplaner hinzufügen Zum Urlaubsplaner hinzufügen Zum Urlaubsplaner hinzufügen Zum Urlaubsplaner hinzufügen

Weiterführende externe Links:
weiterführende Informationen
Internetadresse der Sehenswürdigkeit





Anzeigen



© 2012 Traumpfade der Welt - Ihr kostenloser Urlaubs-Planer
kostenlose Reisebeschreibungen, Reiseinformationen, Reisetipps zu Städten, Sehenswürdigkeiten, Museen, Schlösser, Burgen, historischen und interessanten Gebäuden, Kirchen, Landschaften, Hotels und Restaurants

Traumpfade der Welt
www.die-abfahrer.de www.booking.com/index.html?aid=325020 www.globetrotter.org www.ergotherapie-fantasia.de/