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Lippoldshöhle
Die Höhle liegt am westlichen Ausgang des Ortsteils Brunkensen. Sie ist ein Schauplatz der Sage vom „Räuber Lippold“.
In der Lippoldshöhle bei Brunkensen hauste einst der Raubritter Lippold. Er entführte die Tochter des Alfelder Bürgermeisters und brachte sie in seine Höhle. Nach einigen Jahren wurde Lippold krank und sein Weib sollte aus Alfeld eine Arznei holen. Bevor sie ging, musste sie allerdings geloben, keinem Menschen etwas von ihrem Schicksal zu erzählen. In der Stadt angekommen, setzte sie sich vor dem Rathaus an den Stein und klagte diesem ihr Leid. Die Tränen färbten den Stein blau. Der Bürgermeister hatte ihre Worte mit angehört, so dass die Alfelder am nächsten Tag zur Mittagsstunde über der Höhle erschienen, ein Seil durch den Schornstein hinunterließen und den Räuber erhängten. Damit war die Bürgermeisterstochter erlöst. (Text: G. Kraus)
©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung der Stadt Alfeld
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