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Mühlen in Bad Zwischenahn

1897 gab es in der Gemeinde Bad Zwischenahn 9 tätige Kornwindmühlen. Die meisten wurden im zweiten Weltkrieg jedoch zerstört. Nur einige davon sind heute noch teilweise erhalten. Die Windmühle im Freilichtmuseum in Bad Zwischenahn ist eine zweigeschossige Galeriekappenwindmühle (Holländer).
Sie stammt aus dem Jahre 1811 und wurde zunächst im benachbarten Westerstede aufgebaut. Nach wiederholtem Besitzerwechsel war ihr letzter Standort in Hüllstede in der Nähe von Westerstede. Dort drohte sie nach ihrer Stillegung im Jahre 1958 zu verfallen und wurde 1960 zur Rettung in das Freilichtmuseum nach Bad Zwischenahn versetzt. In der Mühle gibt es einen funktionsfähigen Mahlgang zum Schroten sowie einen Kollergang, der zur Ölherstellung gebraucht wird. Die Flügel der Mühle sind 11,20 Meter lang, die Gesamthöhe der Mühle bis Kappenfirst beträgt 21 Meter.

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Die Vorläuferin der jetzigen Ekerner Mühle wurde im Jahr 1865 erbaut. 1910 fiel sie den Flammen zum Opfer und wurde durch einen Galerieholländer ersetzt. Die Ekerner Mühle ist ein Baudenkmal besonderer Art. Auf einem 2-geschossigen Vierkant wurde ein zurückgesetzter dreigeschossiger Achtkant errichtet. Außerdem wurde das zu der Zeit modernste Verfahren nach seinem Erfinder Monier (Beton mit Eisenbewehrung) angewandt. 1945 wurde die Mühle so stark beschädigt, dass sie mit Windkraft nicht mehr betrieben werden konnte. Hierfür wurde ein Sauggas-Motor installiert, der heute noch für Schauzwecke in Gang gebracht werden kann. Bis 1963 war die Mühle in Betrieb, danach wurde sie nicht mehr genutzt und verfiel zusehends. Im Oktober 1992 wurde der Mühlenverein Ekern gegründet, der es sich zur Aufgabe machte, das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk zu sanieren. 1996 wurde mit EU-Mitteln und vielen Spenden mit den Arbeiten begonnen. Seit ihrer Einweihung Mitte 1997 steht dieses Schmuckstück in seiner alten Form wieder da und wird für verschiedene Veranstaltungen privater und öffentlicher Art genutzt.
Die Querensteder Mühle ist ein dreistöckiger Galerieholländer mit Windrose. Mit der Windrose stellt sich die Mühlenkappe automatisch in den Wind. Die Mühle ist etwa 25 Meter hoch, wobei hier der höchste Punkt der Mühlenkappe zugrundegelegt wird. Die Flügelflucht beträgt 23 Meter.
Die höchste Mühle des Ammerlandes blickt auf eine fast 200-jährige Mühlengeschichte zurück:
1798 plante der Hausmann Johann Diedrich Diercks zunächst eine Oel-Rossmühle anzulegen. Zusammen mit Johann Oltmanns plante er dann jedoch eine Oel- und Graupen-Windmühle zu bauen, die 1802 in Betrieb genommen werden konnte. Bereits im Jahre 1810 kam zur Windmüllerei eine Krugwirtschaft hinzu, die bis heute Bestand hat. Dreimal wurde die Mühle ein Opfer von Flammen, wurde jedoch immer wieder aufgebaut. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kappe durch Kriegseinwirkung stark beschädigt. Durch Bemühungen des im Jahre 1997 gegründeten Mühlenvereins ist die Restaurierung der Windmühle möglich geworden. Die Restaurierung zog sich von 1999 bis in das Jahr 2001. Am 6.12.2000 wurde die Mühlenkappe gerichtet. Nach weiteren Arbeiten erhielt die Querensteder Mühle rechtzeitig zum Mühlentag 2001 Flügel.

An die Grimm´sche Mühle mit ihrer 600-jährigen Geschichte erinnert heute nur ein Windmühlenstumpf an der Ecke Mühlenstraße/Diekweg. Zuletzt wurde an dieser Stelle 1851 ein zweistöckiger Galerieholländer erbaut. 1931 verlor die Mühle ihre Flügel, 1934 wurde der hölzerne Aufbau, der Achtkant abgebaut und verkauft. Ein Förderverein bemüht sich nun um den Wiederaufbau.

Die Mühle in Elmendorf wurde 1584 erstmals erwähnt. Im Jahre 1851 entstand ein Galerieholländer, der später als Jugendherberge diente. Die Mühle wurde 1945 zerstört, der wiedererrichtete Unterbau dient heute als Wohnhaus.

In Rostrup wurde 1875 eine Wasserschöpfmühle errichtet. Ein Nachbau dieser Mühle wurde dort durch den Ortsbürgerverein erreicht.

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Bad Zwischenahner Touristik GmbH

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