Salvatorkirche 
Die auf das 9. Jh. zurückgehende Salvatorkirche in Duisburg ist die historisch und architektonisch bedeutsamste Kirche der Stadt. Sie markiert mit dem Rathaus und der archäologischen Zone am Alten Markt das historische Zentrum Duisburgs. Pfostenlöcher, die man bei Ausgrabungen fand, lassen auf eine ursprüngliche Holzkirche schließen. Im 10. Jh. entstand an deren Stelle eine dreischiffige romanische Basilika. Ein Brand vernichtete diese Kirche. Im 14. Jh. wurde die heutige spätgotische, dreischiffige gewölbte Basilika aus Tuffstein mit einem 112 Meter hohen Turm errichtet. Der Westturm fiel im 15. Jh. einem Brandt zum Opfer, weil ein Turmwächter neben einer brennenden Kerze einschlief.
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Im Übergang vom 19. zum 20. Jh. wurde die Kirche umfassend renoviert. Nach der Zerstörung der Dächer und des Turms im Zweiten Weltkrieg wurde die Turmspitze nicht wieder erneuert.
In der Kirche sind sehenswert das sechseckige Taufbecken, der spätgotischer Sakramentsschrank aus dem 15. Jh., die Renaissance-Kanzel von 1664 und die Grabstätte des Geographen und Kartographen Gerhard Mercators.
Informationen:
Salvatorkirche:; Burgplatz; 47051 Duisburg (Innenstadt); email: maibaum@cityweb.de
geöffnet; Di. - Sa. 9 - 17 h; So. 9 - 13 h
Verfasser: TDW
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