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Klettenbergpark

Der Klettenbergpark ist ein etwa 6 Hektar großer, als Naturgarten angelegter Höhenpark. Er wurde seit 1903 geplant und vom Kölner Gartendirektor Fritz Encke von 1905 bis 1907 auf dem Gelände einer 10 m tiefen Kiesgrube an der Luxemburger Straße angelegt.
Die im Zuge der Vorortbegrünung zu Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführte Maßnahme diente gleichzeitig der Aufwertung des in Bau begriffenen Stadtteils Klettenberg, der sich durch eine starke Durchgrünung auszeichnet.

Der Park wurde von Encke bewusst als Naturgarten angelegt. Hier sollte der ortsgebundene Besucher viele verschiedene Landschaftselemente und Vegetationsbilder der rheinischen Heimat kennenlernen, die hier in scheinbar natürlicher Weise nebeneinander angeordnet sind. Heidelandschaft, der See mit Ufervegetation, Waldpartien, eine von einem Bach durchzogene Blumenwiese und eine Felsbachpartie mit anschließendem Steilabfall (Wasserfall) sind einzelne Elemente. Der rheinische Basaltsteinbruch und der in einer Art Hohlweg gelegene Schiefersteinbruch stellen geologische Besonderheiten dar und kennzeichnen das didaktische Lehrprogramm. Durch seine unsymmetrische Anlage und sein großzügig angelegtes Rundwegenetz unterscheidet sich der Park deutlich von den kleinteiligen und ornamenthaft angelegten Formationen im gründerzeitlichen Park. Die einzige Ausnahme bildet der im Schenkel der Nassestraße und Siebengebirgsallee gelegene Rosengarten.

Rosengarten
Der Rosengarten ist als Überleitung vom Wohnviertel Klettenberg zum Park hin, regelmäßig gestaltet. Der Besucher des Parks wird mit seinen Blicken zielstrebig geradeaus zur Aussichtsterrasse geführt. Gerahmt wird dieser Weg von geometrisch angelegten Beeten, die den Hausgärten entsprechen könnten und von den gerundeten Formen der Laubengänge, die den teils geschwungenen Straßengrundrissen nachempfunden sind. Die hier einst vorhandenen Fenster ermöglichten die Assoziation von Wohnhäusern. Über die Aussichtsterrasse bietet sich der Blick über den See bzw. den Park, so dass durch diese Sichtbezüge der Rosengarten mit den Landschaftsteilen zu einer Einheit verbunden ist.
Ein Springbrunnen, der seit geraumer Zeit durch eine private Stiftung betrieben wird, liegt in der Blickachse zum See, der 2014 durch die Stadt Köln renoviert wurde.

Adresse: Luxemburger Str. 349, 50939 Köln
GPS-Daten: N 50,90808° O 6,92139°
Öffnungszeiten: frei zugänglich

Hinweise:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an den Rundreisen:
Via Agrippa Römerstraße Köln - Tier weiter …

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