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Traumhafte Rundreisen / Europa / Türkei / Soganli

Soganli -Tal Besonders Sehenswert

Im Soganli Tal liegen zahlreiche Felsenkirchen und Höhlenbauten, die in das weiche Tuffgestein der kappadokischen Landschaft eingearbeitet sind.
Die ersten Siedlungsspuren führen auf das römische Reich zurück. Aus dieser Zeit stammen die ersten Grabstätten im Tal von Soganli. Als der arabische General Battal Gazi (der Sohn des Huseyin Gazi) im 8. Jh. n. Chr. Kappadokien eroberte, blieb dieser Teil lange Zeit unentdeckt. Daraufhin gab er nach der Einnahme diesem Tal den Namen Sonakaldi, welches soviel wie "bis zu letzt übrig". Aus diesem Namen entwickelte sich im Lauf der Jhte. Der Name Soganli, was soviel wie zwiebelig bedeutet. Das gab aber einer florierenden Kirchenkultur keinen Abbruch. Im Gegenteil, die wichtigsten Kirchen wurden im Zeitraum zwischen dem 9. und dem 13. Jh. errichtet. Man schätzt, dass im Laufe der Jhte. Etwa 150 Kirchen hier erschaffen wurden. Viele sind mittlerweile verschüttet oder zum Taubenschlag umfunktioniert worden.

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Denn die Landwirtschaft ist die Haupteinnahmequelle hier, und als Dünger wird, wie schon im ersten Jahrtausend nach Christus, Taubenmist benutzt. Doch viele Kirchen sind noch erhalten und können durchaus mit denen in Zelve und Göreme mithalten. Doch im Gegensatz zum touristisch hoch frequentierten Göreme verirrt sich hier kaum jemand hin, so dass man hier in aller Ruhe die Kirchen besichtigen kann. Alle touristischen Einrichtungen wie Pension, Cafe oder Restaurant sind unter lokaler dörflicher Kontrolle, so dass alles ein wenig heimischer zugeht.

Sehenswürdigkeiten:

Das Tal beginnt mit dem vorderen Soganli-Dorfteil, dem sogenannten Asagi Soganli. Kurz nach der Durchquerung finden sich zwei Kirchen:
  • Gök Kilise
    Die Himmelskirche liegt gegenüber der Schnallenkirche und der Zugang führt durch Buschwerk
  • Tokali Kilise
    Die Schnallenkirche liegt hoch im Fels und ist durch eine lange in den Stein gehauene Treppe zu erreichen. Vor der Kirche sind einige Gräber zu erkennen. Die Kirche selbst besteht aus drei großen Schiffen. Die Fresken sind leider in einem sehr schlechten Zustand.
    Daraufhin beginnt nach dem Restaurant Cappadocia der Kostenpflichtige Bereich. Für 3 TL betritt man den Bereich des hinterem Soganli, des sogenannten Yukari Soganli. Hier gabelt sich das Tal in einen linken und rechten Teil in dem es viele Kirchen zu entdecken gilt:
    • Das linke Tal:
      • Geyikli Kilise - Die Hirschkirche
      • Tahtali Kilise
        In der aus dem frühen 10. Jh. stammenden Barbara-Kirche sind in Fresken viele Heilige zu sehen. Dazu sind Bibelthemen dargestellt, wie die Reise nach Bethlehem, die Geburt Jesu und dessen Himmelfahrt. Übrigens bedeutet diese original übersetzt Holzkirche, da sie nur über eine Holzbrücke zu erreichen ist.
    • Das rechte Tal:
      • Karabas Kilise
        Der Bau dieser Kirche konnte durch Inschriften genau auf die Jahre 1060 bis 1061 datiert werden. Sie trägt Ihren Namen (Schwarze Köpfe) aufgrund des schwarzen Hintergrunds. Die Kirche besteht aus einem relativ großen Komplex, der neben der Kirche selbst noch Gräber und diverse Nutzungsräume beinhaltet. Die zahlreichen Fresken stellen im Wesentlichen wichtige Stationen im Leben Christi da. Zu sehen gibt es unter anderem die Geburt Jesu, Jesus im Tempel, Jesus am Kreuz und Christi Himmelfahrt.
      • Yilanli Kilise
        Die Fresken der Schlangenkirche sind mit schwarzer Farbe übermalt worden. Ihren Namen trägt diese dank einer Darstellung des heiligen George im Kampf mit einem schlangenähnlichen Drachen. Einzigartig ist die Darstellung von Jesus und seinen Gefährten gefolgt von Gotteskriegern mit Speeren. Die letzten Bilder der Kirche sind im 14. Jh. entstanden.
      • Sakli Kilise
        Die versteckte Kirche heißt nicht nur so. Man muss schon davor stehen um diese zu entdecken.
      • Kubbeli Kilise
        Die Kuppelkirche aus dem 10. Jh. besticht durch Ihre Konstruktion. Ihre Kuppeln sind von außen so bearbeitet, dass Sie sogar einen Kirchturm wiedergeben. So ungewöhnlich wie die Konstruktion sind teilweise auch die Fresken. Hier finden sich unter anderem neben klassischen Themen die Ermordung der unschuldigen Kinder auf Befehl des Herodes, der Beweis der Jungfräulichkeit Marias oder die Flucht nach Ägypten wieder.
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Adresse: N 38,34472° O 34,97055°

weitere Informationen:
Eine Bus oder Dolmu?verbindung existiert nicht. Daher gibt es nur die Möglichkeit, sich einer organisierten Tour von Göreme oder Ürgüp anzuschließen oder selbst mit dem Wagen anzureisen. Dazu folgt man der Verbindungsstraße zwischen Ürgüp und Ye?ilhisar und hinter Sahinefendi der Ausschilderung.
Hinweis: Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:
  • Quer durch Anatolien - von Antalya über Kapadokien nach Tokat entlang der Seidenstrasse weiter …

Quelle wikivoyage.de-Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0

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