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Traumhafte Rundreisen / Europa / Ungarn / Zirc

Kloster Zirc Besonders Sehenswert

Das Kloster Zirc ist eine Zisterziensermönchsabtei in Zirc im am Cuha-Bach.
Das Kloster wurde 1182 wohl vom ungarischen König Bela III. wahrscheinlich auf einem früheren Königsgut gestiftet und von der Primarabtei Clairvaux besiedelt. Die Abtei wurde schnell zu einer der berühmtesten in Ungarn. 1232 wurde Kloster Kutjevo im heutigen Kroatien als Tochterkloster errichtet.

Jedoch setzte Ende des 15. Jhs. Ein Niedergang ein. Im Jahr 1526 erfolgte die Zerstörung in den Türkenkriegen. Anschließend erhielt die Familie Podmaniczky das Kloster. Das längere Zeit unbewohnte Kloster fiel in Kommende. 1647 erhielt der Abt Matthäus Kollweiss von Stift Lilienfeld vom Preßburger Baron Johannes von Heder das Kloster und 1660 wurde ein neuer Abt ernannt. 1678 kam das Kloster unter die Jurisdiktion von Klostermarienberg und 1699 unter die von Kloster Heinrichau im damals noch österreichischen Schlesien, unter letzterer wurden die Gebäude wiederhergestellt. Die Äbte von Heinrichau verwalteten in Personalunion auch Kloster Zirc. Nachdem das Kloster zum Priorat geworden war, wurde es 1814 wieder selbstständige Abtei. In der Folgezeit erfolgte die Vereinigung mit Kloster Paszto und Kloster Pilis sowie 1878 auch mit Kloster Szentgotthard. Die Abtei betrieb u.a. fünf Gymnasien. 1923 wurde die Kongregation von Zirc errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchtete ein Teil des Konvents nach Spring Bank in Wisconsin und 1956 wurde ein Kloster in Dallas gegründet, das 1963 zur Abtei erhoben wurde. Das 1950 aufgelöste Kloster, dessen Kirche zur Pfarrkirche wurde, wurde 1989 wiederbesetzt und unterhält Residenzen in Eger, Baja, Budapest, Pecs und Szekesfehervar.

  • Bauten und Anlage
    Die barocke Klosteranlage wurde 1732 bis 1752 errichtet, nachdem die mittelalterliche Anlage die Türkenzeit leidlich überstanden hatte und 1699 noch einigermaßen aufrecht stand. Die frühgotische mittelalterliche Abteikirche war 52 m lang und besaß zwei Kapellenpaare am Querhaus. Außerhalb der jetzigen Klosteranlage steht noch ein Bündelpfeiler aus dem nördlichen Langhaus.
  • li>Abteikirche Zirc
    Mit der Grundsteinlegung 1732 wurde bis 1738 am 6m tiefen Fundament gearbeitet, bis 1751 wurde das Kirchengebäude errichtet und bis 1770 erfolgte die Innenausstattung und die Schmuckarbeiten. An der Südseite ist die Kirche im Verbund mit der Zisterzienserabtei. Die schlicht gehaltene Ost- und Nordfassade, mit flachen Pilastern und hohen Segmentbogenfenstern gegliedert, zeigt unverputztes Mauerwerk mit grauen und rosafarbigen Steinen. Die Westfassade, neben der Hauptfront des Klosters, hat zwei mächtige barocke Türme, welche 1854 erhöht und 1858 mit Steinhelmen ausgestattet wurden. Das Hauptportal mit Säulen aus Varpalotaer Marmor zeigt im Portalgiebel das Monogramm der Heiligen Jungfrau. Darüber ist ein großes Fenster, welchem das Wappen der Abtei Heinrichau und Zirc aufgesetzt wurde. Darüber im Dachgiebelfeld ist in einer Wandnische eine Figur Heilige Jungfrau Maria. Dem Giebel ist ein Doppelkreuz aufgesetzt.
    Die gewölbte Vorhalle zeigt im Gewölbe drei Gemälde aus dem Leben der Heiligen Jungfrau, Mariä Empfängnis, Mariä Geburt und Mariä Verkündigung aus 1753. Bei der Gewölbemalerei im Langhaus wurde im Zuge der Restaurierung von 1995 bis 2005 die in dunklen Tönen gehaltene Übermalung von Ferenc Innocent aus 1891 entfernt. Hierbei wurden die ursprünglichen hellen heiteren jugendlichen Gemälde wiederhergestellt, welche der Maler Josef Wagmaister aus Pest von 1744 bis zu seinem Tod 1748 im Langhaus geschaffen hat.Der Hochaltar trägt das Altarbild Mariä Himmelfahrt von Franz Anton Maulbertsch.



GPS-Daten:
WGS84 47° 15? 44? N, 17° 52? 30? E, 47.262222°, 17.875°, UTM 33T 717495 5238314
Hinweis:
Diese Stadt/Sehenswürdigkeit liegt an der Rundreise:
  • Neusiedler See – ung. Bernsteinstrasse – Plattensee – Budapest – ungarische Tiefebene weiter …

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