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Bukarest: Durch Lipscani Besonders Sehenswert

Das Lipscani-Viertel ist das älteste Viertel Bukarests. Es entstand 1459, nachdem Fürst und Feldherr Vlad Dracul III dieser Stelle als sein Sitz erklärte und einen Fürstenhof errichten ließ, der heute als Ruine immernoch steht. In den Kämpfen Mihai Viteazuls mit der Osmanische Armee eroberte Großwesir Koca Sinan Pascha im August 1595 nach der Schlacht bei Calugareni die Stadt, wobei das Viertel abbrannte. Viteazul ließ das Viertel darauf neu aufbauen. Das Lipscani-Viertel ist nach Leipzig (rumänisch Lipsca) benannt, da von dort Händler kamen, die ihre Waren in der Hauptstraße verkauften.

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Das Lipscani-Viertel ist das älteste Viertel Bukarests. Es entstand 1459, nachdem Fürst und Feldherr Vlad Dracul III dieser Stelle als sein Sitz erklärte und einen Fürstenhof errichten ließ, der heute als Ruine immernoch steht. In den Kämpfen Mihai Viteazuls mit der Osmanische Armee eroberte Großwesir Koca Sinan Pascha im August 1595 nach der Schlacht bei Calugareni die Stadt, wobei das Viertel abbrannte. Viteazul ließ das Viertel darauf neu aufbauen. Das Lipscani-Viertel ist nach Leipzig (rumänisch Lipsca) benannt, da von dort Händler kamen, die ihre Waren in der Hauptstraße verkauften. Viele Berufsgruppen wie Goldschmiede, Hutmacher, Schuster, Färber und Sattler waren vertreten, wobei viele Zünfte (isnafuri) eine eigene Gasse hatten. Noch heute sind einige der Straßen nach Handwerksberufen benannt, so zum Beispiel Selari = Sattlerstraße. Während der kommunistischen Zeit bestanden Planungen für den Abriss des Viertels, die allerdings nur zu einem fünftel umgesetzt wurden. Die abgerissenen Teile des Stadtzentrums wurden durch den neuen Viertel Centrul Civic ersetzt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde der Großteil des Viertels in eine Fußgängerzone umgewandelt. Die Gegend ist ein Anziehungspunkt für Touristen.

  • Sehenswürdigkeiten:
    • Kirchen:
      • dDie St. Demetrius Kirche eine weiße Kirche mit einem kleinen Turm. Sie befindet sich mitten in einem Garten, dem St. Demetrius Garten. Der Eingang zum Garten ist an der Kreuzung zwischen der Strada Franceza und der Strada Postei.
      • die Stavropoleos-Kirche ist eine der ältesten und kleinsten Kirchen der Stadt. Sie gehört zu einem kleinen Kloster, welches sich ebenfalls fast übersehbar hinter einigen Bäumen an der Strada Postei befindet.
      • Neben dem alten Fürstenhof befindet sich eine etwas größere Kirche aus Backsteinen mit dem Namen Kirche des alten Fürstenhofs. Sie befindet sich auf der Strada Franceza.
      • die St. Nicolas-Blanari-Kirche befindet sich, wie der Name schon sagt, auf der Straße Blanari, am Ende der Straße Selari. Auffällig sind die alten und hohen Gebäude, die die Kirche umrunden.
      • die St. Georg-Kathedrale befindet sich mitten im St. Georg-Park in der östlichen Seite des Viertels. Die Kathedrale kann von der Straße Lipscani aus erreicht werden.
      • die Baratia-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche. Vor ihr steht der Baratia-Turm, der als Eingangsportal sowie als Glockenturm benutzt wird. Turm und Kirche befinden sich auf der Strada Baratia.
      • die Zlatari-Kirche eine weiße Kirche mit roten Streifen. Die Kirche besitzt fünf Türme. Sie ist nur von der Calea Victoriei erreichbar.
      • die Russische Kathedrale ist das einzige russische Gebetshaus Bukarests. Wie die anderen typisch russischen Kathedralen besitzt diese auch eine quadratische Form, einen großen Hauptturm und weitere vier Türme mit Zwiebeldächern. Sie befindet sich auf der Strada Ion Ghica.
      • die Bulgarische St. Nikolaus-Kirche befindet sich hinter einigen alten Bauwerken an der Strada Doamnei. Sie gehörte ursprünglich zum Coltea-Komplex.
      • die Biserica Doamnei (Frauenkirche) ist eine kleine Kirche in einem Hinterhof einiger Bauten auf der Strada Doamnei.
      • die Coltei-Kirche ist die Kirche des gleichnamigen Krankenhauses. Sie befindet sich an dem großen Boulevard I.C. Bratianu.
      • die Kathedrale Sf. Gheorghe Nou befindet sich an der Straße Calea Mosilor. Sie ist mal die Patriarchenkathedrale des Ungro-Wlachischem Imperiums gewesen.
      • die St. Johannes-Platz-Kirche befindet sich an dem Boulevard I.C. Bratianu, jedoch zwischen zwei sozialistischen Bauten.
      • die Razvan-Kirche befindet sich im östlichen Teil der Stadt, auf der Calea Mosilor
    • Synagogen:
      • die Große Synagoge befindet sich auf der Straße Cluceru Udricani und ist die Hauptsynagoge der Stadt.
      • die Synagoge der Heiligen Vereinigung befindet sich in der Intrarea Mamulari
      • der Korale Tempel befindet sich in der Strada Sf. Vineri
      • die Alte Beyth Hornidras-Synagoge befindet sich auf der Calea Mosilor.
    • Bauwerke:
      • das Coltea-Krankenhaus
      • das Nationale Geschichtsmuseum
      • das Gasthaus des Manuc (Hanul lui Manuc) wurde kurz vor 1800 vom Manuc Bey errichtet. Heute beherbergt es einen Hotel, sowie mehrere Restaurants und Geschäfte. Es befindet sich an der Strada Franceza.
      • das Komödientheater ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts aktiv. Es befindet sich an der St. Demetrius-Straße.
      • das BNR-Palast (BNR= Banca Nationala a Romaniei) ist das Palast, welches die rumänische Nationalbank beherbergt. Der Haupteingang ist auf der Strada Lipscani.
      • das Coltei-Krankenhaus ist das älteste Krankenhaus der Stadt. Es liegt an dem Boulevard I.C. Bratianu.
      • das CEC-Palast beherbergt heute eine Bank. Sie ist von der Calea Victoriei aus erreichbar.
      • das Rathaus der Stadt befindet sich auf dem Regina Elisabeta-Boulevard. Im Moment ist der Bürgermeister wegen Sanierungsarbeiten allerdings in einem modernen Gebäude an der Dambovita gezogen.
      • das Cocor-Kaufhaus ist ein modernes Kaufhaus an der Piata Timpului gegenüber der Baratia.
      • die Spiru-Haret-Universität befindet sich an der Kreuzung zwischen den Straßen Strada Doamnei und Strada Ion Ghika.
      • die Alte Nationalbibliothek wurde in einem massiven, barocken Gebäude untergebracht, welches auch heute noch an der Kreuzung zwischen den Straßen Strada Doamnei und Strada Ion Ghika zu bestaunen ist.
      • der Lindengasthof (Hanul cu Tei) befindet sich zwischen den Straßen Lipscani und Blanari.
      • das Gabroveni-Gasthaus beherbergt ab 2015 einen Theater, mehreren Restaurants und einen Hotel. Es befindet sich an der Straße Gabroveni.
    • Museen:
      • Museum des Munizipiums Bukarest, Bulevardul I.C. Bratianu nr.2
      • das Nationale Geschichtsmuseum, Calea Victoriei nr.12
      • das Alte Fürstenhof, Str. Franceza, Nr. 25-31
    • Straßen:
      • Lipscani ist die mittelalterliche Hauptstraße der Stadt. Nach ihr wurde der ganze Viertel benannt.
      • Calea Victoriei ist die barocke Hauptstraße der Stadt.
      • Bulevardul I.C. Bratianu ist die moderne Hauptachse der Stadt.
      • Pasajul Macca-Villacrosse ist eine alte Ladenpassage in Bukarest.
      • Bulevardul Regina Elisabeta, sowie Bulevardul Carol I machen die nördliche Abgrenzung des Viertels aus.
      • Bulevardul Hristo Botev macht die östliche Abgrenzung aus.
      • die Straßen Splaiul Unirii, Strada Halelor und Bulevardul Corneliu Coposu teilen den Stadtteil Centru in zwei Hälften, den nördlichen Lipscani und den südlichen Unirii.
    • Plätze:
      • der Universitätenplatz befindet sich im Norden des Viertels.
      • weiter westlich ist der Piata Drapelului.
      • der Römische Platz ist mitten im Stadtzentrum.
      • etwas südlicher befindet sich der St. Anton Platz
      • der Piata Timpului befindet sich gegenüber der Baratia.
      • der große Vereinigungsplatz (Piata Unirii) befindet sich südlich des Viertels.
      • Piata Natiunile Unite befindet sich an der Dambovita, weiter westlich.
      • Piata Sf. Vineri ist der östlichste Zipfel des Viertels.


Hinweis:
Diese Rundreise ist kombinierbar mit:

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